Prophet Mohammad – Bund für islamische Bildung https://bufib.de Wed, 14 Oct 2015 19:21:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.3.5 https://bufib.de/wp-content/uploads/2017/04/Favicon-75x75.png Prophet Mohammad – Bund für islamische Bildung https://bufib.de 32 32 Kindheit und Jugend des Heiligen Propheten (s) https://bufib.de/kindheit-und-jugend-des-heiligen-propheten-s/ Fri, 04 Apr 2014 12:31:03 +0000 http://bufib.de/?p=922 Mohammad Al-Mustafa (s), der heilige Prophet des Islam, wurde nach Sonnenaufgang am Freitag den 17. (manche meinen auch am 12.) Rabiul Awwal 570 n. H. (nach der Hijrah) in Mekka geboren. Er wurde im Jahr des Elefanten geboren, als Ibraha versuchte die Heilige Ka’ba zu zerstören.

Die Eltern des heiligen Propheten (s) waren Abdullah Sohn von Abdul Muttalib und Aamina Tochter von Wahab. Abdullah starb zwei Monate bevor sein Sohn geboren war und wurde in Medina begraben. Der heilige Prophet (s) gehörte zu der respektierten Familie der Banu Hashim vom Stamm der Quraish.

Abdul Muttalib entschied, den heiligen Propheten (S) selbst großzuziehen. Am siebten Tag nach der Geburt seines Enkels opferte er ein Schaf, um Allah seine Dankbarkeit zu zeigen, dass Er ihn mit einem gesunden Enkel gesegnet hatte. Viele Leute wurden eingeladen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

In dieser Versammlung verkündete Abdul Muttalib den Leuten, dass er das Kind „Mohammad“ nennen würde, was „jemand, der des Lobpreises würdig ist“ bedeutet. Als die Quraishis ihn fragten, warum er so einen ungewöhnlichen Namen erhalten würde, antwortete er, dass er wolle, dass sein Enkel sowohl im Himmel als auch auf der Erde gepriesen werden solle.

Vor diesem Ereignis hatte die Mutter des heiligen Propheten (s) ihn schon „Ahmad“ genannt. Allah hat ihn im Heiligen Koran mit beiden Namen bezeichnet.

Der heilige Prophet (s) wurde von seiner eigenen Mutter Aamina nur drei Tage lang gestillt. Wie es damals der Brauch war, wurde er dann zu einer Amme gegeben, die ihn pflegte. Zwei Frauen hatten diese Ehre.

Sie hießen:

Suwayba. Sie war eine Sklavin von Abu Lahab und pflegte den heiligen Propheten (s) vier Monate lang. Der heilige Prophet (s) und seine Frau Sayyida Khadija (a) standen ihr während ihres ganzen Lebens immer sehr wohlwollend gegenüber. Als der gesandte Gottes (s) von der Schlacht von Khaybar zurückkehrte, erfuhr er von ihrem Tod und war sehr traurig darüber.

Halimah. Sie gehörte zum Stamm der Saad bin Bakr. Sie brachte den heiligen Propheten (s) außerhalb der Stadt Mekka in die Wüste. Hier wuchs er zu einem starken und gesunden Jungen heran und lernte die reine arabische Sprache der Wüste. Er blieb dort für fünf Jahre bei ihr.

Die Kindheit des heiligen Propheten (s)

Der Gesandte (s) lebte zusammen mit Halimah fünf Jahre lang in der Wüste und sie passte sehr gut auf ihn auf. Während dieser Zeit lernte er den Umgang mit Tieren und übte sich auch im Bogenschießen. In dieser glücklichen Atmosphäre wuchs er stark und gesund auf. Halimah betrachtete ihn als etwas sehr Besonderes, da sie seitdem er unter ihrer Obhut hergekommen war, vom Segen Allahs überschüttet wurde und sie reich wurde.

Als er fünf Jahre alt war, brachte Halimah den Propheten (s) zu seiner Mutter Aamina zurück. Der kleine Junge war sehr lieb zu seinem Großvater Abdul Muttalib, weil er ihn an seinen Sohn Abdullah erinnerte. Aamina entschloss nach Medina zu gehen, um das Grab ihres Ehemannes Abdullah und auch einige ihrer Verwandten zu besuchen. Sie nahm den kleinen Mohammad (s) mit und blieb dort einen Monat lang. Auf dem Weg nach Mekka zurück wurde Aamina an einem Ort genannt Abwa krank. Nach kurzer Zeit starb sie und wurde dort begraben.

Der heilige Prophet (s) war nun ein Waisenkind und Abdul Muttalib nahm ihn zu sich. Er liebte seinen Enkel sehr und sorgte dafür, dass er nicht das Gefühl hatte unerwünscht zu sein.

Der heilige Prophet (s) war erst acht Jahre alt, als er seinen Großvater verlor. Vor seinen Tod machte Abdul Muttalib seinen Sohn Abu Talib dafür verantwortlich, auf das kleine Kind aufzupassen.

Dies war eine Pflicht, welche Abu Talib für den Rest seines Lebens vollständig erfüllte.

Der Verlust von Abdul Muttalib machte den heiligen Propheten (s) sehr traurig und er trauerte um ihn bis zu seinem Tod und vergaß nie seine Güte. Es gab viele Gründe, warum Abdul Muttalib Abu Talib als Hüter des heiligen Propheten (s) wählte. Abu Talib und Abdullah wurden von derselben Mutter geboren. Er war auch bekannt für seine großzügige Natur. Er behandelte den heiligen Propheten (s) besser als seine eigenen Söhne und achtete darauf, dass er sich nie einsam fühlte.

Als der Prophet Mohammad (s) zwölf Jahre alt war, nahm ihn Abu Talib mit einer Karawane der Quraish mit auf eine Handelsreise nach Syrien. Auf der Reise passierten sie Madyan, das Quratal und das Land von Samud und sahen die wunderschöne Landschaft von Syrien. Der heilige Prophet (s) pflegte zu sagen, dass dies eine der schönsten Reisen seines Lebens gewesen war.

Bei Basra hielt die Karawane an, um sich mit Vorräten für den Rest der Reise zu versorgen. Dort gab es einen alten christlichen Mönch, dessen Name Bahira war, der in einem alten Kloster in Basra lebte. Der Mönch pflegte nicht zu sprechen, aber als er den heiligen Propheten (s) sah, brach er sein Schweigen und fragte, „Wer ist dieser Junge?“ Abu Talib antwortete, dass er sein Neffe sei. Bahira sagte dann: „Dieser Junge hat eine brillante Zukunft. Er ist derselbe Prophet, dessen Kommen in den himmlischen Büchern vorhergesagt worden ist. Seine Religion wird sich über die ganze Welt verbreiten.“.

Einige Historiker sagen, dass Abu Talib nach dieser Warnung seine Reise nicht fortführen wollte und mit dem heiligen Propheten (s) nach Mekka zurückkehrte, während andere sagen, dass er nach Syrien weiterging, aber fortan noch mehr auf die Sicherheit des heiligen Propheten (s) bedacht war.

Auf jeden Fall war Abu Talib mit der Sicherheit seines Neffen vorsichtiger als zuvor.

Einige Historiker haben geschrieben, dass der heilige Prophet (s) durch den christlichen Mönch Kenntnis über die Geschichten der Propheten bekam und was im Heiligen Koran steht ebenfalls von ihm stamme. Dies ist eine schändliche Lüge. Es ist schwierig für jemanden zu glauben, dass der heilige Prophet (s) alle Geschichten aus seinem kurzen Treffen mit dem Mönch kannte und es schaffte sich alles 28 Jahre lang zu merken und dann vorgab, dass der Heilige Koran ihm im Alter von 40 Jahren offenbart wurde. Das Treffen mit Bahira diente keinem wirklichen Zweck, mit Ausnahme Abu Talib bewusst zu machen, dass sein Neffe eine sehr besondere Person war. Wie dem auch sei, man könnte hier noch viele Beweise vorbringen, dass das prophetische Wissen Mohammads (s) nicht von jenem Mönch stammte, was hier aber den Rahmen sprengen würde.

Also wuchs der heilige Prophet (s) geliebt und von allen geschätzt im Haushalt von Abu Talib auf. Seine Tante, Fatima bint Asad, die Frau von Abu Talib und Mutter von Imam Ali (a) sorgten für ihn, als ob er ihr eigener Sohn wäre.

Abu Talib und der heilige Prophet (s)

Zum Zeitpunkt seines Todes überlies Abdul Muttalib den heiligen Propheten (s) in der Obhut seines Sohnes Abu Talib. Abu Talib und Abdullah, der Vater des heiligen Propheten (s) waren Brüder, geboren von der gleichen Mutter. Abu Talib nahm den heiligen Propheten (s) mit in sein Haus und behandelte den Jungen, der nur acht Jahre alt war, wie seinen eigenen Sohn. Seine Frau Fatima bint Asad, liebte den heiligen Propheten (s) innig und er betrachtet sie als seine Mutter.

Seit der Zeit als er eine Weissagung von dem Mönch Bahira erhalten hatte, war Abu Talib sehr vorsichtig mit der persönlichen Sicherheit seines Neffen.

Als der heilige Prophet (s) aufwuchs, stand er immer unter dem Schutz seines geliebten Onkels, der einer der angesehensten Führer der Quraishis war. Als der heilige Prophet (s) älter war, war es Abu Talib, der ihn ermutigte am Geschäft der Handelskarawanen teilzunehmen. Er arrangierte für seinen Neffen, dass er in den Dienst von Khadija bint Khuwaylid eingeführt werden würde. Diese Einführung sollte zu der Heirat des heiligen Propheten (s) mit dieser edlen Dame führen. Auf der Hochzeit war es Abu Talib, der die Predigt rezitierte und die Zeremonie durchführte.

Als die Zeit für den heiligen Propheten (s) herangebrochen war, um seine Mission der Prophetie zu verkündigen, war Abu Talib einer seiner stärksten Befürworter. Während er unter dem mächtigen Schutz seines Onkels stand, wagten die Quraishis nicht den heiligen Propheten (s) zu schaden. Als die Quraishis die Muslime aus Mekka verbannten, lebten sie drei Jahre lang in einem Tal bekannt als das „Tal von Abu Talib“. Zu dieser Zeit ging er durch die gleichen Schwierigkeiten wie der heilige Prophet (s), obwohl er einfach nach Mekka zurückkehren hätte können, wo er immer noch von den Quraishis geschätzt und geehrt wurde.

Obwohl einige ignorante Leute schreiben, dass Abu Talib kein Muslim war, gibt es viele Gründe, warum das nicht wahr sein kann. Zuerst führte Abu Talib die Heirat des Heiligen Propheten (s) selbst durch und eine Person, die kein Muslim ist, kann nicht die Heirat eines anderen Muslims durchführen.

Zweitens war Fatima bint Asad dafür bekannt, dass sie ein Muslima war und sie war auch bis sie starb, die Frau von Abu Talib. Eine muslimische Frau kann nicht mit einem Mann verheiratet bleiben, der nicht ein Muslim ist.

Drittens weinte der heilige Prophet Mohammad (s) beim Tod von Abu Talib  eine lange Zeit und betete dann für ihn. Alle diese und viele andere Gründe beweisen ohne Zweifel, dass auch wenn er es nicht offen erklärte, dass Abu Talib ein Muslim mit einem starken Glauben war.  In seinem Testament beauftragte Abu Talib seine Kinder immer zu dem heiligen Propheten (s) zu stehen und ihn nie zu verlassen. Er riet ihnen auch, dem Islam zu folgen, sodass sie erfolgreich sein würden.

Der Tod seines Onkels nach einem Leben der Freundschaft machte den heiligen Propheten (s) sehr traurig. Im gleichen Jahr verlor er auch seine liebe Frau Sayyida Khadija (a). Aus diesen Gründen nannte der Heilige Prophet (S) dieses Jahr „A‘amul H‘uzn“ (Jahr der Trauer)

Die Jugend des heiligen Propheten (s)

Als der heilige Prophet (s) heranwuchs, erkannten die Leute um ihn herum, dass dieser junge Mann nicht wie die anderen aus seinem Alter war. Die Leute bewunderten seinen Charakter und seinen Mut und alle Quraishis mochten ihn.

In seiner Jugendzeit begleitete der heilige Prophet (s) seinen Onkel Abu Talib auf Handelsreisen nach Syrien und Jemen. Er gewann einen guten Ruf in Mekka für seinen guten Geschäftssinn, seine Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit.

Die Menschen waren so beeindruckt von den Qualitäten des heiligen Propheten (s), dass sie begannen, ihn as-Sadiq (der Wahrhaftige) und al-Ameen (der Vertrauenswürdige) zu rufen.

Wenn der heilige Prophet (s) ihnen begegnen würde, würden die Leute sagen:

„Dort ist der junge Mann, der mit den Starken und mit den Schwachen gleich gut umgeht. Er ist rücksichtsvoll mit seinesgleichen, respektiert die Älteren und ist immer sehr liebevoll und gefühlvoll im Umgang mit Kindern. Er lügt nie und missbraucht nichts, was ihm anvertraut wurde. Er hat Frauen gegenüber nie böse Absichten und ist nie unhöflich. Er lästert nie und verbringt seine Zeit nie damit, bei anderen Menschen nach Fehlern zu suchen.“

So war der Charakter unseres heiligen Propheten (s) und in späteren Jahren wollten sogar seine Feinde ihr persönliches Habe bei ihm zur Aufbewahrung lassen, wenn sie auf eine Reise nach Mekka gingen. Einmal kam ein Mann nach Mekka und wurde von einem Händler auf dem Markt betrogen. Er beschwerte sich bei den Quraish, dass er betrogen worden war. Zu jener Zeit bildeten einige führende Bürger einen Ausschuss, der derartige Zwischenfälle untersuchen wollte und versuchten den Menschen, die ungerecht behandelt wurden, zu helfen.

Sie beschlossen, dass die Hauptstämme der Quraishis eine Vereinbarung treffen sollten, die die Rechte der Menschen schützen würden. Dieser wichtige Bund hieß „Hilful Fudhool” oder “Vereinbarung über die guten Sitten”. Der heilige Prophet (s) trat dieser Vereinbarung bei und war ein aktives Mitglied des Hilful Fudhool.

Der heilige Prophet (s) verbrachte auch einen Teil seiner Jugend als Hirte.

Folglich hatte sich der Heilige Prophet (S) als er 25 Jahre alt war einen guten Ruf in Mekka erworben und hatte sich das Vertrauen und die Zuneigung der Leute aus seiner Umgebung verdient.

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Die Ankunft des edelsten aller Menschen: der Gesandte Mohammad (s) https://bufib.de/die-ankunft-des-edelsten-aller-menschen-der-gesandte-mohammad-s/ Fri, 04 Apr 2014 11:06:02 +0000 http://bufib.de/?p=919 Mit Augen, so hell wie die strahlende Sonne, ein Lächeln auf den Lippen strahlender als das Licht der Sonne, ein Herz frischer als die Blumen aus den Gärten von Yathrib und Taif, Sitten und Gebräuche anständiger als die Mondscheinnächte der Hijaz, ein Geist lebhafter als die starken Winde, eine bezaubernde Zunge, ein Herz voll himmlischer Freude, feste Entschlossenheit, wie eine scharfe Klinge und himmlischen Worten auf der Zunge – so war Muhammad der Sohn von Abdullah, der Prophet für alle Welten, der Prophet, der die Götzen zerstörte. Er brach nicht nur den Glauben an die falschen Götter aus Holz und Stein, sondern er brach auch die Idole des Reichtums, unanständige Lebensgewohnheiten und die Unmenschlichkeit.

Die einzige Sache, die sich die feigen Qurayschis wünschten war, dass das Geld aus den Händen der nomadischen Araber in ihre eigenen Taschen fließen sollte. Die einzige Bedeutung, die das Leben für sie besaß war, das sie um Geld zu verdienen auf den Rücken der Kamele unter extremen Nöten durch die Wüste reisen mussten und dann zu ihrer Heimatstadt Mekka zurückkehrten – das gleiche Mekka, welches die Stadt der Götzenanbetung war und wo das Geld die einzige Sache war, was zählte.

Plötzlich hörten sie eine Stimme, die ihre Nerven erschütterte. Ihre Hoffnungen waren zerstört. Die Welt wandte sich von ihnen ab, indem sie sagte „Der Wert des Menschen ist nicht der gleiche, wie ihr ihm beigemessen habt und der Sinn der Erschaffung des nomadischen Arabers ist nicht der gleiche, wie ihr es denkt“.

Dies war die Stimme von Mohammad.

Banu Asad und Banu Tamim waren so verirrt und ignorant, dass sie ihre Töchter lebendig begruben. Es gab keine Rechtfertigung für ihr Tun, außer dass es ein Brauch war, der bei ihnen überlebt hatte. Sie sprachen sich gegen den göttlichen Willen aus. Sie hassten die Schönheit der Natur. Und sie hörten eine Stimme, welche mit leidenschaftlicher Liebe und Mitgefühl mit den Menschen sagte: „Beerdigt eure Töchter nicht lebendig. Die Töchter wurden genauso von Gott erschaffen, wie die Söhne. Kein menschliches Wesen hat das Recht anderen das Leben zu rauben. Nur Gott erschafft die Menschen und lässt sie wieder sterben“.

Dies war die Stimme von Mohammad.

Die Araber kämpften ständig. Sie kämpften und verschütteten jahrelang Blut aufgrund von trivialen Dingen. Sie töteten ihre eigenen Brüder und freuten sich dann darüber und verherrlichten sich selber dafür. Ihre Lieben für das Wohl ihrer eigenen Unwissenheit zu opfern, war etwas ganz gewöhnliches für sie. Die Kinder weinten und schrien und wuchsen in Bedingungen auf, welche nicht förderlich waren für die Schaffung von Liebe und Sympathie gegenüber irgendjemandem in ihren Gedanken. Unter diesen Umständen hörten sie eine andere Stimme, welche sagte „Was macht ihr? Ihr tötet euch, obwohl ihr Brüder seid, weil ihr alle von Gott erschaffen wurdet. Zwietracht ist etwas teuflisches. Friede und Freundschaft sind vorteilhafter für euch. Der Segen, um den ihr kämpft, kann nicht anders erreicht werden, wie durch den Frieden“.

Dies war auch die Stimme von Mohammad.

Die Araber waren die stolzesten und egoistischsten Leute. Sie betrachteten die nicht-Araber als unterlegen. Zusätzlich waren die nicht-Araber für sie keine menschlichen Wesen. Mohammad konnte diese Einstellung der Araber überhaupt nicht leiden. Indem er diese stolzen Menschen ansprach, sagte er: „Kein Araber ist mehr wert, wie ein nicht-Araber solange er nicht frommer ist. Ob du es hören willst oder nicht, alle menschlichen Lebewesen sind Geschwister“.

Sie waren unterdrückte, obdachlose und hilflose Personen, deren Gesichter von den heißen Winden versengt worden waren. Die Gesellschaft hatte sie verstoßen und ihr Leben unerträglich gemacht. Sie waren in den Augen der Leute einfacher wie Sandkörner und ihr Leben war nichts wert. Und das waren die wahren Freunde des Propheten des Islam, so wie die Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft die Freunde von Jesus Christus und anderen großen Männern der Welt waren. Es waren gerade diese Menschen, um dessen Gunst der Prophet des Islam bemüht war, um die Schaffung der Diktatur und unerlaubten Sklaverei zu verhindern. Er befreite den Menschen aus den Ketten der Knechtschaft und gründete die Staatskasse, damit alle von ihr ohne Diskriminierung profitieren könnten.

Er leitete die Bemühungen der Menschen um öffentliche Wohlfahrt. Er bestand darauf, dass die Qurayschis, die seine Verwandte waren, auf Schritt und Tritt ihr Verhalten verbessern sollten, gute Taten tun und ihre Aufmerksamkeit mit ganzem Herzen Gott widmen sollten, der die zerstreute Schöpfung wieder zu einem einzigen Ganzen verbunden hatte.

Die Qurayschis jedoch, stifteten die unwissenden Leute, genauso wie ihre Kinder, dazu an, ihn zu steinigen und zu verspotten.

Die hilflosen, unterdrückten und heimatlosen Sklaven unter denen sich auch Bilal befand, der der Muezzin des Propheten war, waren voller Freude als sie folgendes hörten: „Alle menschlichen Wesen werden von Gott gespeist. Er mag den am meisten, der zu seinen Geschöpfen hilfsbereit ist“.

Dies war die Stimme von Mohammad.

Jene, die seine Feinde waren und ihn steinigten und verspotteten, hörten diese animierende Stimme: „Wenn du (Mohammad) streng und hartherzig gewesen wärst, hätten sie dich alle schon vor langer Zeit verlassen. Vergib ihnen und bitte Gott um Vergebung (ihrer Sünden)  und berate dich mit ihnen in dieser bestimmten Angelegenheit. Aber wenn du zu einer Entscheidung gekommen bist, dann vertraue auf Gott. Gott liebt die, die vertrauen“.

Dies war die Stimme Mohammads

Die folgenden reinen Worte hinterließen tiefe Spuren bei denen, die bestrebt waren nach dem Willen Gottes ein besseres Leben zu leben und welche bereit waren ihn (Mohammad) in seinem Unterfangen gegen Götzendienst und Missetaten zu unterstützen und Angst hatten, dass ihre Rechte und gute Führung in einem Schlachtfeld verschwendet werden könnte.

„Denk daran! Sei nicht untreu. Begehe keinen Vertrauensbruch. Töte weder ein Kind oder eine Frau oder einen alten Mann oder einen Mönch in einem Kloster. Verbrenne keine Dattelpalmen und schneide keinen Baum noch reiße ein Gebäude nieder“.

Diese Stimme war die Stimme Mohammads.

Die Araber hörten diese himmlische Stimme von Mohammad und verbreiteten es in alle vier Himmelsrichtungen. Sie gaben es an mächtige Herrscher und Könige weiter, etablierten Brüderlichkeit und den einen Glauben unter den Menschen und erschufen eine Beziehung zwischen Mensch und Gott (swt).

Der Schatten von Mohammad verbreitete sich so stark, dass er die ganze Alte Welt überschattete und das Land vom Osten bis zum Westen damit begann die Früchte von Güte, Wissen, Friede und Freundschaft zu tragen. Der Prophet des Islam streckte seine Hand aus und säte die Samen der Freundschaft und Brüderlichkeit in der ganzen Welt. Diese Hand ist immer noch ausgestreckt und damit beschäftigt die Samen zusähen. Daher gibt es keinen Teil der Welt, in dem sich die Anhänger von Mohammad nicht finden lassen. Der eine möge sich in Pakistan befinden und der andere möge in Spanien sein, aber abgesehen davon verhalten sich beide nach einer und dergleichen Norm.

Diese Stimme des heiligen Propheten war ein Aufruf nach menschlicher Geschwisterlichkeit. Sie hinderte die Hände der Herrscher daran, nach dem Besitz der Untergebenen zu greifen und gab allen menschlichen Wesen gleiche Rechte. In seiner Religion gibt es keine Diskriminierung zwischen einem gewöhnlichen Mann, einem Herrscher und einem Untergebenen und einem Araber und einem Nicht-Araber, weil alle menschlichen Wesen die Diener Gottes sind und Er ist es, der allen Nahrung gibt.

Diese Stimme emanzipierte Frauen von der Unterdrückung der Männer, befreite die Arbeiter von der Ungerechtigkeit der Kapitalisten und befreite die Diener aus der erniedrigenden Unterwerfung unter ihren Meistern. Im Gegensatz zu Platon und anderen Philosophen, die die Arbeiter ihren sozialen Rechten berauben aufgrund ihrer hauptsächlichen Beschäftigung und die die Gesellschaft in mehrere Klassen unterteilt haben, hat der Prophet des Islam alle menschlichen Wesen an den Angelegenheiten der Regierung teilhaben lassen. Er verbot auch Wucher und Ausbeutung eines Menschen durch einen anderen.

Dies ist und bleibt die Stimme des heiligen Propheten Mohammad (s).

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Kurzer Einblick: Prophet Mohammad (s) https://bufib.de/kurzer-einblick-prophet-mohammad-s/ Thu, 03 Apr 2014 15:00:11 +0000 http://bufib.de/?p=860 Abstammung

Der älteste und erhabenste Stamm von ganz Arabien war „Bani Hâshim“. Sie waren die Nachfahren von dem Propheten Abraham durch seinen Sohn Ismail. Die Araber respektierten und liebten sie für ihre Güte, Wissen und ihren Mut.

Abdul-Muttalib war das Oberhaupt der Bani Hashims und er war auch der Hüter der Kabah. Abdullah, einer seiner zehn Söhne, war der Vater des heiligen Propheten Mohammad (s).

Mohammad (s)

Der kleine Junge Mohammad wurde in Mekka am 17. Rabi‘ al-Awwal, 570 n. Chr. geboren. Sein Vater Abdullah, Sohn von Abdul-Muttalib starb bevor er geboren war und als er sechs war, verlor er seine liebevolle Mutter Aminah bint al-Wahab. Sein Großvater Abdul-Muttalib übernahm die Verantwortung das Waisenkind großzuziehen. Im Alter von zehn Jahren wurde er seines ehrwürdigen Großvaters beraubt. An seinem Totenbett ernannte er seinen Sohn Abu Talib zum Erziehungsberechtigten von Mohammad. Der sanfte, leise sprechende, große und hübsche Junge Mohammad begleitete die Handelskarawane von Abu Talib durch die Wüsten, welche ihm einen tiefen Einblick in die Natur und den Menschen gaben.

Khadijah

Die wohlhabende, edle Frau Khadijah, welche nach einem Betreuer für ihre reiche Handelskarawane suchte, wählte Mohammad als diesen. Da er talentiert und fair handeln konnte, war Mohammad ein großer Erfolg. Khadijah, die ihn schon immer bewundert hatte, machte ihm ein Heiratsangebot.  Mohammad war fünfundzwanzig Jahre. Diese Ehe war auf Liebe und Barmherzigkeit gestützt und beide waren sehr glücklich miteinander.

Der Prophet

Nachdem er die Natur liebte und sehr besorgt über die Leiden der Menschheit war, zog sich Mohammed sehr oft zum Berg Hira zurück, um zu beten und dabei innere Ruhe zu finden. Eines Nachts wandte sich eine Stimme an ihn und befahl „Lies im Namen deines Herren.“ Der Prophet Mohammad (s) ging nach Hause zu seiner Frau Khadijah. Diese hörte ihm aufmerksam zu und sagte: „Ich bezeuge, dass du der gesandte Gottes bist.“ Nach einiger Zeit sprach die Stimme vom Himmel erneut: „Oh du, der in Seinem Mantel gehüllt ist, geh zu den Leuten und warne sie und preise deinen Herrn.“

Dies war ein Signal für ihn, um damit zu beginnen, die Botschaft der Wahrheit, dass es nur einen Gott gibt, zu predigen. Um den neuen Glauben zu akzeptieren, lud Mohammed am Anfang nur die Leute aus seiner Umgebung ein. Die erste Frau, die den Islam annahm war Khadijah und der erste Mann war Ali, der Sohn von Abu Taleb. Bald danach gab es immer mehr Bekenner des neuen Glaubens. Drei Jahre lang arbeitete er fromm, um sein Volk von der Anbetung der Götzen zu entwöhnen.

Schließlich entschied Mohammad, mit Gottes Befehl, öffentlich an die Öffentlichkeit zu appellieren, um die Anbetung der Götzen aufzugeben und zum Islam zu konvertieren.

Der neue Glaube ist einfach, ohne Komplikationen, praktisch und nützlich für den Alltag. Er ordnet an zu glauben und Gutes zu tun, das Gebet zu verrichten und Almosen zu zahlen.

Mehrere Male kamen die Ältesten zu Abu Talib, dem Onkel des Propheten Mohammad, und sagten: „Wir respektieren dein Alter und deinen Rang, aber wir haben keine Geduld mehr mit deinem Neffen. Stoppe ihn oder wir werden dich bekämpfen.“ Abu Talib hat dies seinem Neffen überbracht, woraufhin der Gesandte Gottes mit Tränen in den Augen antwortete: „Oh mein Onkel! Auch wenn sie mir die Sonne in meine Rechte und den Mond in meine Linke geben würden, um mich zu zwingen meine Mission abzubrechen, werde ich nicht aufhören bis Gott sich dazu äußert oder ich bei dem Versuch untergehen werde.“

Tragödien

In einer Zeit der Schwierigkeiten, Prüfungen und Beschwerlichkeiten quälten Mohammed zwei größere Tragödien. Zuerst starb sein ehrenwerter Onkel Abu Talib und kurz danach starb auch seine edle Frau Khadija. Sie hinterließ ihre Tochter Fatima (Friede sei mit ihr), die ihrem Vater so ähnlich war, dass der Prophet sie Umm Abîha nannte (die Mutter ihres Vaters).

Die muslimische Epoche

Mit dem Tod des großen Abu Talib, planten die Mekkaner den Propheten zu beseitigen. Unter göttlicher Führung hat Ali in dem Bett des Propheten geschlafen, um die Feinde damit zu täuschen. Während die Mörder Ali mit dem Propheten verwechselten, ging der heilige Prophet des Islam nach Medina.

Die muslimische Epoche der Auswanderung wird nach diesem Vorfall vom 17. Rabi‘ al-Awwwal 622 n. Chr. als „Hijrah“ bezeichnet.

Von dem Zeitpunkt an als er nach Medina kam, war er die großartigste Figur, auf welche das Licht der Geschichte jemals geschienen hatte. Der Prediger, der ohne Brot ging, war mächtiger als die mächtigsten Herrscher der Erde. Keinem Kaiser wurde so gehorcht, wie diesem Mann mit einem Mantel aus seinen eigenen Kleidern.

Er setzte den Grundstein des muslimischen Reiches und stellte eine Verfassung auf. Ein überragender Denker, nicht nur in seinem Zeitalter, sondern von allen Epochen.

Uhud

Im nächsten Jahr griff Abu Sufyan, der berühmte langjährige Feind des Islam die Muslime in Uhud wieder an. Hamzah der erste Fahnenträger des Islam und Onkel des Propheten wurde im Kampf getötet. Trotz strenger Anweisungen durch den Propheten verließen ein paar muslimische Soldaten ihre Posten, als der Sieg in Sicht war. Dies veränderte den Kurs des Kampfes. Khalid ibn al-Walid griff den Propheten an und die ernste Situation wurde erst durch die rechtzeitige Ankunft von Ali gerettet. Die Feinde rannten fort und der Fall war entschieden. Mohammed war tief betrübt über den Tod von Hamzah.

Hudaybiyyah

Die Muslime befanden sich seit sechs Jahren im Selbstexil und begannen sich nach ihrem Heimatland Mekka zu sehen. Der Prophet wünschte, eine Pilgerfahrt zur Kabah durchzuführen. Als er seine Heimatstadt verließ, war er schwach, aber als er zurückkehren wollte, war er stark. Er verwendete seine Stärke nicht, um einen Einzug in die Heilige Stadt zu erzwingen. Nachdem ihm die Quraischis feindlich gesinnt waren, schloss Mohammed einen Vertrag, bekannt als der Friede von Hudaybiyyah, welcher nicht sehr vorteilhaft für die Muslime erschien, aber den islamischen Charakter von Mäßigung und Großmut offenbarte. Denn die starke Zurückhaltung und Toleranz ist die wahre Tapferkeit. Ihre Herzen waren von Sehnsucht überschwemmt, als sie bis an die Türen ihres Geburtsortes gelangt waren.

Mekka

Im achten Jahr nach der Hijrah brachen die Quraischis den Frieden von Hudaybiyyah, indem sie die Muslime angriffen. Die Muslime konnten sich jedoch erfolgreich verteidigen. Der Prophet, der Mekka als Flüchtling verlassen hatte, kehrte nun wieder zurück. Jedoch nicht mit der Waffe in der Hand, sondern ohne nur einen Tropfen Blut zu vergießen, kamen die Muslime wieder zurück in ihre Geburtsstätte. Der Prophet der Barmherzigkeit kam mit den restlichen Muslimen in die Stadt und befahl eine allgemeine Amnestie anstelle eines Massenmassakers für ihre Verfolger und Feinde.

Letzte Pilgerfahrt

Unter der göttlichen Führung seines nahen Endes, bereitete Mohammad (s) sich vor, um seine Abschiedspilgerfahrt zu verrichten. Bevor er alle Zeremonien der Hajj durchgeführt hatte, sprach er am 8. Dhul-Hijjah im Jahre 11 nach der Hijrah von der Spitze des Berges Arafah eine große Vielzahl an, mit Worten, die immer in der Atmosphäre erklingen und leben werden.

Nachdem er die Hajj beendet hatte, ging der heilige Prophet nach Medina. Auf seinem Weg in Ghadir Khumm rief eine Stimme vom Himmel: „Oh du Gesandter! Verkünde, was dir von deinem Herrn herabgesandt worden ist und wenn du es nicht tust, hast du Seine Nachricht nicht verkündet. Und Allah wird dich vor den Leuten beschützen. Wahrlich, Allah weist den ungläubigen Leuten nicht den Weg.“ (5:67). Mohammed befahl Bilal sofort die Muslime zu rufen, um sich zu versammeln. Der berühmte Berichterstatter und Exeget Fakhr ad-Din ar-Razi schreibt in seinem At-Tafsir al-Kabir (Bd. 11, S. 53), dass der Prophet Ali bei der Hand nahm und sagte: „Wessen Führer ich bin, dessen Führer ist auch Ali. Oh Allah! Liebe den, der Ali liebt und sei der Feind der Feinde von Ali; helfe dem, der Ali hilft und verlasse den, der Ali verlässt.“

Tod

Bei der Rückkehr nach Medina beschäftigte er sich mit der Organisation der Provinzen und der Stämme, welche den Islam angenommen hatten. Seine heilige Seele, welches vom ersten bis zum letzten Atem dem Dienst von Gott und der Menschheit gewidmet war, kehrte am 28. Safar im Jahre 11 nach der Hijrah zu ihrem Herrn zurück.

Der Prophet des Islams spornte nicht nur zur Ehrfurcht an, sondern auch zur Liebe, Barmherzigkeit, Demut, Reinheit, Bildung und Weiterentwicklung.

Er inspirierte alle, die mit ihm in Kontakt kamen. Er teilte seine spärliche Nahrung; er begann seine Mahlzeiten im Namen Allahs und beendete sie, indem er Dank aussprach. Er liebte die Armen und respektierte sie, er ging die Kranken besuchen und die mit gebrochenem Herzen trösten. Er behandelte seine stärksten Feinde mit Milde und Nachsicht, aber die Verbrecher der Gesellschaft bekamen Gerechtigkeit; sein intellektueller Geist war bemerkenswert und fortschrittlich und er sagte, dass der Mensch nicht ohne ständige Bemühungen existieren könne.

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