Ratgeber/Service – Bund für islamische Bildung https://bufib.de Tue, 15 Oct 2019 18:00:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.3.5 https://bufib.de/wp-content/uploads/2017/04/Favicon-75x75.png Ratgeber/Service – Bund für islamische Bildung https://bufib.de 32 32 BufiB-Jahreskalender 2020 – 1441/42 https://bufib.de/bufib-jahreskalender-2020/ Tue, 15 Oct 2019 13:00:27 +0000 http://bufib.de/?p=2613 Bufib stellt hiermit seinen neuen Jahreskalender für das Jahr 2020 bereit. Dieser Kalender zeichnet sich dadurch aus, dass er über die wichtigsten historischen und islamischen Ereignisse nach islamischer Zeitrechnung verfügt. Der “BufiB-Jahreskalender 2020 – 1441/42″ kann sehr gerne auch ausgedruckt und zu Hause oder in der Moschee benutzt werden. Da es sich hier um einen der ausführlichsten (islamischen) Kalender im deutschsprachigen Raum handelt, kann dieser auch sehr gut als Planungsgrundlage für Vereine und Moscheen dienen.

Hier zum Download.

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Gratulation: „Die Liebe ist Muhammad“ https://bufib.de/gratulation-die-liebe-ist-muhammad/ Fri, 16 Dec 2016 19:11:46 +0000 http://bufib.de/?p=1775 Wir beglückwünschen Euch recht herzlich zum Geburtstag des heiligen Gesandten der Barmherzigkeit Muhammad (s) und seines Enkelsohnes al-Imam as-Sadiq (a). 

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Alles Gute zum Fitr-Fest! https://bufib.de/alles-gute-zum-fitr-fest/ Tue, 05 Jul 2016 22:00:36 +0000 http://bufib.de/?p=1624 Im Namen des Erhabenen.

Wir wünschen ein gesegnetes Fitr-Fest. Möge Allah (swt) Euer und unser Fasten annehmen. Auf dass der Mensch durch diese heiligen Tage zur Besinnung kommt und abseits jeglicher Vorurteile und Diskriminierung den Frieden verbreitet. 

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Herzlichen Glückwunsch! Beginn des heiligen Monats Ramadan https://bufib.de/herzlichen-glueckwunsch-beginn-des-heiligen-monats-ramadan/ Mon, 06 Jun 2016 10:00:30 +0000 http://bufib.de/?p=1606 Im Namen des Erhabenen

Wir beglückwünschen Euch zum Beginn des heiligsten aller Monate, dem Monat der Barmherzigkeit, dem Monat Ramadan. Am Dienstag, den 07. Juni 2016 beginnt der heilige Monat Ramadan 1437 nach der islamischen Zeitrechnung, wer sich nach der lokalen Sichtung richtet und zugleich Hilfsmittel dabei akzeptiert. Wer sich jedoch nach der Rechtsmeinung richtet, die keine Hilfsmittel bei der Sichtung erlauben, für sie/ihn beginnt der heilige Monat Ramadan entweder am Dienstag, den 07. Juni oder am Mittwoch, den 08. Juni 2016 (dies ist dem jeweiligen Büro zu entnehmen).

Wir wünschen Euch eine Zeit des Friedens, der Aussöhnung und der Einheit.

Möge Allah, der Erhabene, Euer Fasten und Eure Bittgebete akzeptieren.

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Geburtstag von Imam Ali (a) https://bufib.de/geburtstag-von-imam-ali-a/ Wed, 20 Apr 2016 18:00:09 +0000 http://bufib.de/?p=1572 Im Namen des Erhabenen

Wir beglückwünschen Euch und die gesamte Menschheit zum Geburtstag vom Fürsten der Gläubigen Imam Ali (a), über den der heilige Prophet Mohammad (s) folgendes sagte: „Wer Adam in seinem Wissen, Noah in seiner Entschlossenheit, Abraham in seiner Langmut, Moses in seiner Majestät, und Jesus in seiner Weltentsagung, sehen möchte, der soll das Gesicht Ali’s anschauen.“

Der Bund für islamische Bildung wünscht Euch allen einen gesegneten Feiertag.

 

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Beginn von Muharram 1437 https://bufib.de/beginn-von-muharram-1437/ Wed, 14 Oct 2015 20:37:38 +0000 http://bufib.de/?p=1665 Am Donnerstag, den 15. Oktober 2015, beginnt das neue islamische Mondjahr (1437) und somit auch die Trauerzeit um Imam Hussein (a) und seine treuen Gefährten und Gefährtinnen. Wir sprechen Euch allen unser tiefstes Beileid aus. 

 

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Lifestyle https://bufib.de/lifestyle/ Wed, 14 Oct 2015 19:26:25 +0000 http://bufib.de/?p=1356 Wir möchten unter dem Titel „Lifestyle“ eine neue Reihe starten, die sich mit der Etikette des Lebens auseinandersetzt. Hier geht es darum, so weit wie möglich, die Benimmregeln aller möglichen Situationen und Taten im Leben zu nennen. Die Quelle dieser Beiträge ist: „Mir’ât al-Kamâl“ von Ayatollah Shaikh Abdullah Al-Mâmaqâni (q). 

Vorgehensweise

Es werden einzelne Artikel mit den entsprechenden Themen hochgeladen, d.h. der Titel wird z.B. „Lifestyle – Essen“ heißen. Mit der Zeit werden die einzelnen Kategorien immer wieder aktualisiert.

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Prophet Mohammad (s): „Der Glaube desjenigen ist vollständiger, der einen besseren Charakter aufweist.“
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Geburtstag des Propheten (s) & Imam Jaafar as-Sadiq (a) https://bufib.de/geburtstag-des-propheten-s-imam-jaafar-as-sadiq-a/ Fri, 09 Jan 2015 13:48:37 +0000 http://bufib.de/?p=1632 Wir gratulieren zum Geburtstag des heiligen Propheten Mohammad (s) und seines reinen Urenkels Imam Java as-Sadiq (a). Wir wünschen allen Menschen auf dieser Welt den Seelenfrieden dieses großartigen Menschen, der von Gott auserwählt wurde, um Barmherzigkeit auf der Welt zu verbreiten.  

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Geburtstag von Imam al-Hassan (a) https://bufib.de/geburtstag-von-imam-al-hassan-a/ Sun, 13 Jul 2014 07:16:21 +0000 http://bufib.de/?p=1611 Im Namen des Erhabenen.

Wir beglückwünschen Euch zum Gedenktag des Geburtstages von Imam al-Hassan al-Mujtaba (a).

Möge Allah (swt) Euren heutigen Tag und den Rest des heiligen Monats Ramadan segnen.

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Hijri-Kalender https://bufib.de/hijri-kalender-2/ Thu, 03 Jul 2014 13:57:48 +0000 http://bufib.de/?p=1608 ]]> Die Ereignisse vom Monat Muharram bis Dhul-Hijjah, d.h. des gesamten Hijri-Jahres, sind von nun an aktualisiert. Man kann sich im Hijri-Kalender durch die Monate klicken und indem man die Maus über ein markiertes Datum hält, erscheint das entsprechende Ereignis für den jeweiligen Tag.

Viel Spaß! /p>

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Geburtstag von Imam al-Mahdi (af) https://bufib.de/geburtstag-von-imam-al-mahdi-af/ Fri, 13 Jun 2014 23:28:38 +0000 http://bufib.de/?p=1594 Im Namen des Erhabenen

Wir beglückwünschen Euch und die gesamte Menschheit zum Geburtstag des zwölften Imams, Imam al-Mahdi (af)

“Im Namen Gottes des Erbarmers, des Barmherzigen Oh Allah, segne Mohammad und die Familie Mohammads. Oh Allah, sei für Deinen Vertrauten, dem (beweiskräftigen) Argument, Sohn des Hassan (al-Askari) – Deine Segnungen seien auf ihm und auf seinen Vätern – sowohl in dieser Stunde als auch in jeder Stunde, ein Vertrauter und ein Hüter, ein Führer und ein Siegesbringer, ein Wegweiser und Vorausschauer, bis Du ihn schließlich) in Deine Erde gütig einziehen lässt, in der Du ihm (dann) lange Genuss gewährst.” 

Wir wünschen einen gesegneten Feiertag.

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Beginn vom Monat Sha’bân https://bufib.de/beginn-vom-monat-shaban/ Fri, 30 May 2014 18:25:27 +0000 http://bufib.de/?p=1585 Im Namen des Erhabenen.

Hiermit teilen wir mit, dass der heilige Monat Sha’bân, gemäß der lokalen Neumondsichelsichtung, morgen, d.h. am 31. Mai 2014 (in Europa) beginnt. Gemäß der globalen Neumondsichelsichtung hat der heilige Monat Sha’bân heute begonnen.

Wir wünschen eine gesegnete Zeit. Möge Allah, der Erhabene, Eure aufrichtigen Gebete akzeptieren.

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Berufung des Propheten Mohammad (s) https://bufib.de/berufung-des-propheten-mohammad-s/ Tue, 27 May 2014 15:47:07 +0000 http://bufib.de/?p=1581 Wir beglückwünschen zum Gedenktag der Berufung des heiligen Propheten Mohammad (s). An diesem Tag, dem 27. Rajab, wurden dem gesegneten Propheten Mohammad (s) mit 40 Jahren die ersten Verse (einzeln) offenbart: 

„Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. Lies, denn dein Herr ist Allgütig, Der mit dem Schreibrohr lehrt, lehrt den Menschen, was er nicht wusste.“ (96:1-5)

Mit diesen göttlichen Wörtern begann die Prophetie des Propheten Mohammad (s), der zugleich der abschließende aller Propheten (a) sein sollte. Es ist ein Tag der Barmherzigkeit, was auch den eigentliche Grund der Berufung des Propheten Mohammad darstellt: „Und Wir haben dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten gesandt.“ (21:107).  Der 27. Rajab ist damit ein signifikantes Ereignis in der Menschheitsgeschichte und der Anfang der jüngsten monotheistischen Religion: dem Islam. Möge Allah, der Erhabene, Euch eine segensreiche Zeit bescheren.

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Die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit (Audio) https://bufib.de/die-meinungsfreiheit-und-die-religionsfreiheit/ Sun, 04 May 2014 17:16:00 +0000 http://bufib.de/?p=1564

Die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit sind grundlegende Menschenrechte, die im Zuge der Aufklärung im 18. Jahrhundert an Bedeutung gewonnen haben. In allen modernen Demokratien sind die Meinungs- und die Religionsfreiheit in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung fest verankert und damit ein Grundpfeiler eines jeden Rechtsstaates. Auch in internationalen Verträgen und Konventionen sind grundlegende Regeln zur Meinungsfreiheit und zur Religionsfreiheit festgelegt. Da es sich bei der Meinungs- und Religionsfreiheit um Grundrechte handelt, sind sie so gut wie unerschütterlich. Doch gibt es in einem demokratischen Rechtsstaat keine uneingeschränkte Ausübung der Meinungs- oder Religionsfreiheit. Wann eines dieser Grundrechte eingeschränkt werden darf, ist gesetzlich geregelt, allerdings nicht eindeutig. Immer wieder gibt es Diskussionen und auch gerichtliche Auseinandersetzungen darüber, wann die Ausübung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit oder Religionsfreiheit des einen, genau diese Grundrechte des anderen einschränkt. 

Die Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit oder Meinungsäußerungsfreiheit oder Redefreiheit steht jedem das Recht zu, seine Meinung kund zu tun und sie anderen mündlich oder schriftlich mitzuteilen. Die Meinungsfreiheit ist im deutschen Grundgesetz in Art. 5 Abs. 1 gesetzlich geregelt. Demnach hat jeder Mensch das Recht „seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten.“ Zusätzlich ist die Meinungsfreiheit durch das Zensurverbot in Art. 5 Abs. 1 Satz 3 geschützt. Im Gegensatz zu Diktaturen ist nämlich in einer Demokratie die Informationskontrolle mittels Zensur strengstens verboten. Die Meinungsfreiheit ist ein Grundpfeiler der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sie sieht vor, dass sich Menschen auch mit unterschiedlichen Ansichten miteinander auseinandersetzen können müssen. Denn nur über den öffentlichen Diskurs ist es möglich, zu einer öffentlichen Meinung zu gelangen und politische Willensbildung zu erreichen. Zudem ist die Informationsfreiheit ein wichtiger Bestandteil der Meinungsfreiheit. Ohne den freien Zugang zu Quellen und Informationen ist eine freie und kritische Meinungsbildung nicht möglich. Eng verbunden mit der Meinungsfreiheit sind die Versammlungsfreiheit, die Demonstrationsfreiheit, die Pressefreiheit, die Kunstfreiheit und die Lehrfreiheit. Die Meinungsfreiheit schützt die Bürger vor allem gegen eine willkürliche Staatsgewalt. Sie soll es jedem Einzelnen ermöglichen, sich mit der Regierung und der Gesetzgebung eines Landes kritisch auseinandersetzen zu können, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Allerdings ist die Meinungsfreiheit nicht uneingeschränkt. Gemäß Art. 5 Abs. 2 des Grundgesetzes findet sie ihre „Schranken“ unter anderem in den Jugendschutzbestimmungen, oder wenn die persönliche Ehre eines Menschen verletzt wird. Zudem können „allgemeine Gesetze“ Schranken der Meinungsfreiheit darstellen. Dies gilt zum Beispiel dann, wenn verbotene nationalsozialistische Propaganda betrieben wird. Insgesamt ist es jedoch schwierig durch ein Gericht die Meinungsfreiheit einschränken zu lassen. Da die Meinungsfreiheit ein Grundrecht ist, ist sie im Zweifelsfall immer höher zu bewerten als ein allgemeines Gesetz. Die Meinungsfreiheit wurde nach der Französischen Revolution 1789 in der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich in Art. 11 niedergeschrieben und dort als „eines der kostbarsten Rechte des Menschen“ beschrieben. Heute ist die Meinungsfreiheit ein Element eines jeden demokratischen Rechtsstaates.  

Auch verschiedene internationale Konventionen definieren die Meinungsfreiheit als ein Grundrecht eines jeden Menschen. So ist die Meinungsfreiheit durch die Vereinten Nationen in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Art. 19 gewährleistet. Die Europäische Menschenrechtskonvention legt in Art. 10 das Recht auf Meinungsfreiheit für alle Mitgliedsstaaten des Europarats fest, und die Europäische Union garantiert die Meinungsfreiheit in Art. 11 der Charta der Grundrechte.   

Die Religionsfreiheit

Die Religionsfreiheit ist in Deutschland Kraft des Grundgesetzes in Art. 4 Abs. 1 und 2 gewährleistet. Geschützt werden sowohl Religionen als auch Weltanschauungen. Daneben ist die Religionsfreiheit in den sogenannten Religionsartikeln der Weimarer Verfassung garantiert, die gemäß Art. 140 des Grundgesetzes Bestandteil des Grundgesetzes sind. Das Grundgesetz unterscheidet die positive und die negative Religionsfreiheit. Die positive Religionsfreiheit bedeutet, dass es jedem Menschen frei steht, eine religiöse oder weltanschauliche Ansicht zu leben. Die negative Religionsfreiheit beinhaltet, dass der Staat niemanden dazu verpflichten kann, eine bestimmte Religion oder Weltanschauung anzunehmen oder ihm verbieten darf, ohne Religion zu leben. Genauso wie für jeden religiösen Menschen die freie Religionsausübung ein Grundrecht ist, steht es jedem frei, keiner Religion anzugehören. Auch die Areligösität muss seitens gläubiger Menschen akzeptiert werden und umgekehrt. Dies ergibt sich auch aus dem Grundrecht der Meinungsfreiheit. Aus Art. 4 des Grundgesetzes geht zudem hervor, dass der Staat zu religiöser Neutralität verpflichtet ist. Allerdings gilt dies nur für den Staat. So wäre zum Beispiel ein Kopftuchverbot für Schülerinnen verfassungswidrig, da dies gegen die Religionsfreiheit der Mädchen verstoßen würde. Verbeamtete Lehrerinnen hingegen sind Vertreter des Staates und müssen, wenn sie in ihrer Funktion als Lehrer auftreten, die religiöse Neutralität waren. Allerdings ist in der Öffentlichkeit bis heute strittig, ob zum Beispiel muslimischen Lehrerinnen das Tragen eines Kopftuches im Unterricht verboten werden darf oder nicht. Genauso gibt es keine Einigkeit darüber, ob in einem Klassenzimmer, wenn es sich um eine staatliche Schule handelt, ein Kreuz hängen darf. Häufig wird kritisiert, dass der deutsche Staat, obwohl er sich Religionen gegenüber neutral verhalten muss, den christlichen Glauben bevorzugt. So sind so gut wie alle Feiertage in Deutschland auf den christlichen Glauben zurückzuführen. Dies wäre aufgrund der historischen Entwicklung Deutschland absolut kein Problem, jedoch könnte man darüber diskutieren, ob dies der eigentlichen Neutralitätspflicht gegenüber Religionen widerspräche. Verletzt der Staat seine Neutralitätspflicht gegenüber Religionen, können die Angehörigen dieser Religion Verfassungsklage erheben. Genauso darf der Staat eingreifen, wenn die Ausübung der Religionsfreiheit mit einem anderem Verfassungsrecht kollidiert. Die Religionsfreiheit geht, in Bezug auf den Westen, auf die Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert zurück. Damals wurde erstmalig über die Trennung von Staat und Kirche und von öffentlich und privat diskutiert. In Bezug auf die Religionsfreiheit bedeutet dies, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben muss, eine Religion frei zu wählen, ohne irgendwelchen Zwängen von außen unterworfen zu sein. Damit ist die Angehörigkeit einer Glaubensgemeinschaft und die Areligiösität eine Privatangelegenheit, in die der Staat nicht eingreifen darf. Dieses Recht hat sich im Laufe der Säkularisierung des Staates im 19. Jahrhundert verfestigt. In Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ist die Religionsfreiheit garantiert. Demnach hat jeder das Recht die Religion „allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden“. Dies beschränkt die Ausübung der Religion nicht nur auf den privaten Bereich sondern erlaubt es jedem, die Religion auch in der Öffentlichkeit zu leben. In der Europäischen Menschenrechtskonvention ist die Religionsfreiheit in Artikel 9 geregelt. In der Charta der Grundrechte der Europäischen Union ist die Religionsfreiheit in Artikel 10 verankert. 

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Föderalismus in der BRD (Audio) https://bufib.de/foederalismus-in-der-brd/ Sun, 04 May 2014 17:06:18 +0000 http://bufib.de/?p=1561 https://dl.dropboxusercontent.com/s/3t96of55soyfnn6/F%C3%B6deralismus.mp3

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein föderalistisches Land. Das bedeutet, dass sich der Staat in Bund und Länder gliedert. Der Föderalismus gilt als eines der Standbeine der Demokratie in Deutschland. Er soll dazu beitragen, dass die Macht sich nicht auf eine zentrale Stelle konzentriert, sondern verteilt wird.

Bundeszentrale für politische Bildung, 2009, 222.bpb.de - Lizenz Creative Commons by-nc-nd/3.0/de
Bundeszentrale für politische Bildung, 2009, www.bpb.de – Lizenz Creative Commons by-nc-nd/3.0/de

Historischer Hintergrund der Entstehung der Bundesländer

Schon das Heilige Römische Reich deutscher Nation (800 – 1806) bestand aus verschiedenen, unabhängigen Territorialstaaten zusammen. Diese sollten es ermöglichen, den Frieden im Land zu sichern und die bestehenden Gesetze umzusetzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte der Föderalismus verhindern, dass erneut ein totalitärer Einheitsstaat entstehen und das demokratische Prinzip beeinträchtigen könne. Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 1990 setzt sich die Bundesrepublik Deutschland aus insgesamt sechzehn Bundesländern zusammen, Bremen, Brandenburg, Bayern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Die „Deutschen“ sind stark mit ihren Bundesländern verbunden, sprechen regional unterschiedliche Dialekte und verfolgen entsprechend ihres Bundeslandes unterschiedliche Interessen. Ziel des Föderalismus ist es, regionale Unterschiede bestehen zu lassen und dennoch in einem Staat zusammenzuleben. Die gesellschaftliche und politische Vielfalt auf einen Nenner zu bekommen, ist Aufgabe des Bundes. Wie die Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern verteilt sind, ist ebenso veränderlich, wie die Anzahl der Bundesländer selbst. So war das Saarland beispielsweise nicht immer ein eigenständiges Bundesland. Der Föderalismus an sich jedoch, ist durch das Grundgesetz geschützt.

Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern

Den Föderalismus prägt die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Während der Bund überwiegend für das Gesetzgebungsverfahren zuständig ist, übernehmen die Länder den Großteil der Verwaltungsaufgaben. Auf Bundes- und EU-Ebene wirken die Länder mit. Die Vertretung der Länder ist der Bundesrat. Ein weiterer großer Aufgabenbereich der Länder liegt neben der Verwaltung in der Kulturpolitik. Die Länder besitzen die sogenannte Kulturhoheit. Sie sind in kulturellen Angelegenheiten eigenverantwortlich. Das bleibt nicht immer unumstritten. Immer wieder kommt es in der Politik zu Diskussionen über die unterschiedlichen Schulsysteme, über den Sinn zentraler Prüfungen und Abschlüsse. Um Vereinheitlichungen zu erwirken, finden Konferenzen zwischen den Landesministern statt oder es werden Staatsverträge geschlossen.

Vorteile und Nachteile des Föderalismus

Der Föderalismus hat den Vorteil, dass die einzelnen Bundesländer freier in den Entscheidungen sind, die ihre Region, ihr eigenes Bundesland und die darin lebenden Menschen sind. Sie können leichter Reformen bewirken, wenn diese notwendig sind und die Bürgerbeteiligung ist höher. Schließlich haben die Einwohner eher das Gefühl, wirklich etwas erreichen zu können, einen Ansprechpartner in der Nähe zu haben und sich an Entscheidungen, die ihre direkte Heimat betrifft, mitwirken zu können. Kritiker des Föderalismus sehen einen Nachteil in seiner Kleinteiligkeit. Sie befürchten, der Föderalismus verlangsame beziehungsweise erschwere gesamtgesellschaftliche Veränderungen und sei in einer Zeit der Globalisierung überholt. Zu häufigen Diskussionen führen die Finanzen. Hart umkämpft ist beispielsweise die Verteilung des Steuereinkommens. Probleme bei der Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern haben im Laufe der Zeit immer wieder zu Reformen geführt. Eine der bedeutendsten Föderalismusreformen war die aus dem Jahr 2006. Sie sollte der Entwicklung entgegenwirken, dass die Zuständigkeiten von Bund und Ländern häufig verflochten sind und dementsprechend für mehr Klarheit sorgen.

Quellen:

  •  Bundeszentrale für politische Bildung: Föderalismus in Deutschland, Informationen zur politischen Bildung, Heft 318, 2013.
  •  Fisch, Heinrich (Hrsg.): Sozialwissenschaften. Gesellschaft – Staat – Wirtschaft – Recht. Fischer Verlag, 1985.
  •  Baumann, Herbert: Staat, Gesellschaft, Wirtschaft. Stam Verlag, 1995.
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Bundestag (Audio) https://bufib.de/bundestag/ Sat, 03 May 2014 22:02:03 +0000 http://bufib.de/?p=1276 https://dl.dropboxusercontent.com/s/2mj6aa0gal4vnxy/Der%20Bundestag.mp3

Die Bundestagsabgeordneten sind Vertreter des ganzen Volkes. Im Parlament sind sie in Ausschüssen und Fraktionen organisiert. Sie sind nicht an Aufträge und Weisungen ihrer Wähler oder Partei gebunden, sondern nur ihrem Gewissen verpflichtet. 

Artikel 20
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. 

Art. 20 Abs. 2 GG legt für die Staatsordnung der Bundesrepublik Deutschland den Grundsatz der repräsentativen Demokratie fest. Das Volk übt die Staatsgewalt nicht direkt aus, sondern überträgt sie auf gewählte Körperschaften, die Parlamente, für den Gesamtstaat auf den Bundestag, für die Länder auf die Landtage, für Kreise, Städte und Gemeinden auf kommunale Selbstverwaltungskörperschaften. Die Parlamente sind die einzigen Verfassungsorgane, die vom Volk direkt gewählt werden. Das verleiht ihnen eine besondere Legitimation. 

Die übrigen Verfassungsorgane werden von den Parlamenten bestellt. So wählen die Parlamente die Regierungschefs, der Bundestag den Bundeskanzler und die Landtage die Ministerpräsidenten. Der Bundestag wählt – zusammen mit dem Bundesrat – die Richter des Bundesverfassungsgerichts und – zusammen mit Delegierten aus den Landesparlamenten in der Bundesversammlung – den Bundespräsidenten. 

Übersicht vom Plenum des Deutschen Bundestags (© AP)
Übersicht vom Plenum des Deutschen Bundestags (© AP)

Abgeordnete

Artikel 38
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. 

Freies Mandat 

In der Bundesrepublik Deutschland gilt, wie in allen anderen repräsentativen Demokratien, der Grundsatz des freien Mandats. Die Abgeordneten gelten als Vertreter des ganzen Volkes. Sie sind daher nicht an Aufträge und Weisungen ihrer Wähler und ihrer Partei gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. 

Das Gegenteil des freien Mandats ist das imperative Mandat, wie es in den Ständeversammlungen bis ins 19. Jahrhundert hinein üblich war. Dort waren die Ständevertreter ihren Wählern Rechenschaft schuldig und konnten abberufen werden, wenn sie deren Weisungen nicht nachkamen. Ein imperatives Mandat führt dazu, dass Abgeordnete in allen Entscheidungen von der „Basis“ abhängen. Sie müssen jedes Mal darauf achten, dass ihr Stimmverhalten die Zustimmung ihrer Wähler findet. Damit werden Kompromisse erschwert oder unmöglich gemacht. 

Der Grundsatz des freien Mandats steht in einem Spannungsverhältnis zu der in Art. 21 GG verankerten Rolle der Parteien als wesentlichen Trägern der politischen Willensbildung. Im Parteienstaat ist das Parlament, so könnte man argumentieren, auch von der Verfassung her ein Parteienparlament. Abgeordnete, die als Angehörige einer Partei gewählt wurden, wären dann an die Anweisungen ihrer Partei gebunden. Dagegen schützt sie Art. 38 GG. 

Das freie Mandat bedeutet nicht, dass Abgeordnete nach Belieben und ohne Rücksicht auf ihre Wähler, ihre Partei oder Fraktion abstimmen können. Es bewahrt sie jedoch davor, bei einem Konflikt mit ihrer Fraktion ihr Mandat zu verlieren. Das von den Grünen 1987 vereinbarte, aber bald gescheiterte „Rotationsprinzip“ – ihre Abgeordneten sollten nach der Hälfte der Legislaturperiode ihr Bundestagsmandat niederlegen und Nachfolgern Platz machen – ist nur auf freiwilliger Basis erlaubt, ein Zwang wäre verfassungswidrig. 

Artikel 46
(1) Ein Abgeordneter darf zu keiner Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen einer Äußerung, die er im Bundestage oder in einem seiner Ausschüsse getan hat, gerichtlich oder dienstlich verfolgt oder sonst außerhalb des Bundestages zur Verantwortung gezogen werden. Dies gilt nicht für verleumderische Beleidigungen. (2) Wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung darf ein Abgeordneter nur mit Genehmigung des Bundestages zur Verantwortung gezogen oder verhaftet werden, es sei denn, daß er bei Begehung der Tat oder im Laufe des folgenden Tages festgenommen wird. 

Artikel 47
Die Abgeordneten sind berechtigt, über Personen, die ihnen in ihrer Eigenschaft als Abgeordnete oder denen sie in dieser Eigenschaft Tatsachen anvertraut haben, sowie über diese Tatsachen selbst das Zeugnis zu verweigern. Soweit dieses Zeugnisverweigerungsrecht reicht, ist die Beschlagnahme von Schriftstücken unzulässig. 

Rechte 

Die Unabhängigkeit der Abgeordneten wird durch eine Reihe von Vorrechten geschützt, die im Grundgesetz verankert sind:

  • Indemnität: Abgeordnete dürfen nach Art. 46 Abs. 1 GG wegen ihres Abstimmungsverhaltens oder wegen Äußerungen im Bundestag – außer „für verleumderische Beleidigungen“ – nicht verfolgt oder belangt werden. Die Indemnität dauert auch nach Beendigung des Mandats fort und kann nicht aufgehoben werden. Sie garantiert, dass Abgeordnete ihrem Gewissen folgen und von ihrer Redefreiheit Gebrauch machen können, ohne Nachteile befürchten zu müssen.
  • Immunität: Abgeordnete sind – zunächst – vor Strafverfolgung geschützt. Nach Art. 46 Abs. 2 GG dürfen sie für Straftaten nur dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Bundestag dem zustimmt. Die Immunität besteht nur, solange die Abgeordneten ihr Mandat ausüben.
  • Zeugnisverweigerungsrecht: Abgeordnete brauchen nach Art. 47 GG über Personen, die ihnen vertrauliche Mitteilungen gemacht haben, keine Auskunft zu geben.

Diäten 

Die Abgeordneten des Bundestages und zumeist auch der Landtage beziehen für ihre Tätigkeit ein Einkommen. Sie sind Berufspolitiker, die eine Ganztagsbeschäftigung ausüben und einen Anspruch auf eine angemessene Entlohnung haben. Diese Entlohnung muss „für sie und ihre Familien eine ausreichende Existenzgrundlage abgeben können. Sie muss außerdem der Bedeutung des Amtes unter Berücksichtigung der damit verbundenen Verantwortung und Belastung und des diesem Amt im Verfassungsgefüge zukommenden Ranges gerecht werden“(„Diätenurteil“ des BVerfG, 1975). 

Als vergleichbar mit Bundestagsabgeordneten wurden Bürgermeister von Gemeinden mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern und Richter an einem obersten Gerichtshof des Bundes angesehen. Die Jahresbezüge dieser Personengruppen wurden bisher nicht erreicht. Die Abgeordnetenentschädigung betrug seit dem 1. Januar 2008 monatlich 7.339 Euro und beträgt seit dem 1. Januar 2009 7.668 Euro. Die Entschädigungen sind einkommensteuerpflichtig. 

Darüber hinaus erhalten die Abgeordneten eine steuerfreie Kostenpauschale. Davon sind vor allem die Kosten für das Büro im Wahlkreis sowie für die Zweitwohnung und den Lebensunterhalt am Parlamentssitz zu bestreiten. Die Pauschale wird jährlich zum 1. Januar an die Lebenshaltungskosten angepasst. Sie belief sich im Jahr 2009 auf 3868 Euro im Monat. Dem Abgeordneten stehen überdies monatlich 14.712 Euro zu, um Mitarbeiter (Assistenten, Hilfskräfte) zu bezahlen. Der Abgeordnete erhält diese Summe nicht selbst, sondern die Bundestagsverwaltung bezahlt die von den Abgeordneten eingestellten Mitarbeiter unmittelbar. 

Die Einkünfte der Abgeordneten werden in der Öffentlichkeit immer wieder kritisiert. Unbestritten ist, dass die Abgeordneten einen Anspruch auf Entlohnung haben. Umstritten ist jedoch die Höhe der Einkünfte und die Tatsache, dass die Abgeordneten sie selbst beschließen. Letzteres ist jedoch in dem „Diätenurteil“ vom Bundesverfassungsgericht festgelegt worden. Die Entlohnung liegt weit über dem Durchschnittseinkommen, reicht aber nicht an die vieler freier Berufe (Ärzte, Rechtsanwälte) und von Angehörigen des mittleren Managements in der Wirtschaft (Abteilungsleiter, Leiter einer Bankfiliale) heran. Eine unabhängige Kommission kam 1990 zu dem Ergebnis, dass Entschädigung und Pauschale um 30–40 Prozent unter dem angemessenen Betrag liegen. Die Entschädigung ist von 1977 (7.500 DM) bis 2008 (7.339 Euro) um 91 Prozent erhöht worden; dieser Anstieg blieb hinter der allgemeinen Entwicklung der Einkommen zurück.

]]> Der Sozialstaat (Audio) https://bufib.de/der-sozialstaat/ Sat, 03 May 2014 22:01:43 +0000 http://bufib.de/?p=1446 https://dl.dropboxusercontent.com/s/2e4hhr6r5s0bt59/Der%20Sozialstaat.mp3

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Sozialstaat. Dies ist in Artikel 20 des Grundgesetzes geregelt: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Der Sozialstaat ist neben der Menschenwürde und den Menschenrechten ein Grundpfeiler der „Freiheitlich Demokratischen Grundordnung“. Nach dem Sozialstaatsprinzip handelt es sich bei der Bundesrepublik Deutschland um einen demokratischen Staat, in dem sich Menschen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam für Wohlstand und soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Jeder Bürger soll damit auch die Möglichkeit haben, sich aktiv an politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen.

Der Sozialstaat deckt alle für die Menschen wichtigen Lebensbereiche ab: Chancengleichheit, Armutsbekämpfung, Gesundheitsversorgung, Bildung, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung. Um das Wohlergehen der Menschen in diesen Lebensbereichen sicherstellen zu können, muss der Staat finanzielle Mittel aufbringen. Einen Großteil dieses Geldes wird aus Steuereinnahmen finanziert, die die Bürger durch ihre Arbeitsleistung selbst aufbringen. Der Sozialstaat lebt vom Prinzip der Solidargemeinschaft. Er funktioniert nur, wenn die Bürger auch in schwierigen Zeiten füreinander einstehen. Der Staat sorgt dann dafür, dass die Mittel möglichst gerecht verteilt werden.

Der deutsche Sozialstaat: Beispiele des Leistungsspektrums Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/
Der deutsche Sozialstaat: Beispiele des Leistungsspektrums Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/

Geschichte des modernen Sozialstaates

Die Ursprünge des deutschen Sozialstaates liegen im 19. Jahrhundert. Der Begriff „Sozialstaat“ wurde jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebräuchlich. Im Zuge der Industrialisierung fand im 19. Jahrhundert eine große Abwanderung der Bevölkerung vom Land in die Städte statt. In den Städten wurden viele Arbeitskräfte benötigt. Obwohl die Industrialisierung einen wirtschaftlichen Aufschwung bedeutete, profitierten nur die wenigsten Menschen davon. Für die Arbeiter verbesserten sich die Lebensumstände kaum. Sie mussten zwölf oder mehr Stunden am Tag arbeiten, lebten unter erbärmlichen Bedingungen, hatten keine geregelten Arbeitszeiten, und sogar Kinderarbeit war an der Tagesordnung. In den 1830er Jahren begannen sich die Arbeiter gegen ihre Arbeitsbedingungen aufzulehnen. Damit es nicht zu weiteren großen Aufständen kam, sorgte Reichskanzler Otto von Bismarck in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dafür, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter verbesserten, indem er eine Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung einführte. Die Kinderarbeit wurde Anfang des 20. Jahrhunderts abgeschafft, und 1927 eine Arbeitslosenversicherung eingeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand der Sozialstaat in seiner heutigen Bedeutung seine Verankerung im Grundgesetz. Doch spätestens in den 1980er Jahren zeigte sich, dass aufgrund verschiedener wirtschaftlicher, demografischer und sozialer Entwicklungen das System des Sozialstaates nicht mehr so aufrecht gehalten werden kann, wie ursprünglich gedacht. Eine dauerhafte hohe Arbeitslosigkeit, niedrige Geburtenraten, die Wiedervereinigung, eine größere Zahl an Ein-Kind Familien, sowie auf internationalem Niveau der europäische Binnenmarkt und die Globalisierung brachten Löcher im Sozialstaat zu Tage. Diese konnte das System, wie 1949 erdacht, nicht mehr auffüllen. Darum wurden in den 1990er Jahren verschiedene Versuche unternommen, den Sozialstaat zu reformieren, unter anderem mit der Erhöhung der Krankenversicherungs- und Rentenbeiträge. Ende der 1990er Jahre fand schließlich mit der Einführung der Hartz-IV-Gesetze eine tief greifende Umwandlung des Sozialsystems statt. Seitdem haben sich zum Beispiel die Bedingungen verschärft, wann einem arbeitslosen Menschen Sozialleistungen zustehen und wann nicht.   

Rechtliche Grundlagen des Sozialstaates

Der Sozialstaat ist eine allgemeine Staatszielbestimmung in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist in Art. 20 Abs. 1 mit „sozialer Bundesstaat“ und in Art. 20 Abs. 2 mit „sozialer Rechtsstaat“ benannt. Die Rechtsbegriffe „soziale Gerechtigkeit“ und „soziale Sicherheit“ definieren den Sozialstaat darüber hinaus noch genauer. Weitere Artikel des Grundgesetzes, die für den Sozialstaat relevant sind, betreffen Art. 1 Abs. 1 die Unantastbarkeit der Würde des Menschen, Art. 3 Abs. 1 das Recht auf Sozialleistungen und Art. 6 Abs. 1 der Schutz von Ehe und Familie. Daneben gibt es die drei Kernprinzipien der sozialen Sicherungssysteme: „Versicherungsprinzip“, „Fürsorgeprinzip“ und „Versorgungsprinzip“. Diese regeln die Rechte und Pflichten der Bürger gegenüber dem Staat und andersherum, die die Ausgestaltung des Wohlfahrtsstaates betreffen. Schließlich gibt es das Prinzip der „Subsidiarität“. Sie definiert das Verhältnis zwischen der Verantwortung des Individuums und der Verantwortung des Staates. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wie der Sozialstaat gestaltet werden sollte. Der deutsche Sozialstaat ist ein eher „konservativer“ Wohlfahrtsstaat. Charakteristisch für den konservativen Wohlfahrtsstaat ist, dass der Staat nur kurzfristig oder aus wichtigen politischen Gründen in die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Belange eingreift. Im „sozialdemokratischen“ Wohlfahrtsmodell, wie es in Skandinavien zu finden ist, kommt dem Staat eine viel größere Rolle zu, soziale Gerechtigkeit und eine niedrige Arbeitslosigkeit herzustellen. Im „liberalen“ Wohlfahrtsmodell hingegen, das vor allem in Nordamerika vorherrscht, hält sich der Staat möglichst aus der Wirtschaft und gesellschaftlichen Belangen heraus.

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Die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland (Audio) https://bufib.de/die-freiheitlich-demokratische-grundordnung-der-bundesrepublik-deutschland/ Sat, 03 May 2014 22:00:08 +0000 http://bufib.de/?p=877 https://dl.dropboxusercontent.com/s/03it70anu5rr1up/Die%20freiheitlich-demokratische%20Grundordnung%20der%20Demokratie.mp3

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein föderaler Bundesstaat mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist fester Bestandteil des deutschen Grundgesetzes und wird sowohl in Art. 18 als auch in Art. 21 Abs. 2 des Grundgesetzes erwähnt. Deutschland versteht sich als ein Rechtsstaat mit einer „streitbaren“ oder „wehrhaften“ Demokratie, in der jeder Einzelne oder eine politische Partei sich für seine oder ihre Ziele einsetzen und sein/ihr Recht verteidigen darf, insofern er/ sie nicht die Grundrechte anderer beschneidet. Wichtige Bestandteile der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland sind die Achtung der Menschenrechte, die Unabhängigkeit der Gerichte, die Gewaltenteilung, das Mehrparteiensystem, die Verantwortlichkeit der Regierung gegenüber dem gesamten Volk und die Souveränität des Volkes.       

Geschichte der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung 

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland beruht auf den Erfahrungen der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Parlamentarische Rat, der 1948/49 für die Entstehung des Grundgesetzes verantwortlich war, bezog sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Aushöhlung des demokratischen Systems der Weimarer Republik, was schließlich in die Errichtung einer nationalsozialistischen Diktatur mündete. Diese geschichtlichen Entwicklungen sollten sich in der neu gegründeten Bundesrepublik auf keinen Fall wiederholen können. Das Prinzip der „wehrhaften“ Demokratie, die sich gegen alle anti-demokratischen Bestrebungen von Einzelnen oder Gruppen zur Wehr setzt, ist damit zum Grundpfeiler der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland geworden.

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Die Verteidigung der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung

Wenn es um die Wehrhaftigkeit der Demokratie in Deutschland geht, ist damit zumeist das Thema Parteienverbot gemeint. Dies klingt Paradox, ist doch das Parteienverbot vor allem eine Maßnahme, die in Diktaturen ergriffen wird. Es ist also nicht ein typisch demokratisches Mittel, um die Freiheit und Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Bisher wurde das Parteienverbot in der Bundesrepublik Deutschland zweimal angewandt. Erstmalig war das im Jahr 1952, als das Bundesverfassungericht ein Verbot der Sozialistischen Reichspartei (SRP) aussprach. Die SRP wurde als Nachfolgepartei der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands (NSDAP) gesehen und galt damit schon in ihrer Natur als verfassungswidrig. Eine weitere Partei, die verboten wurde, war die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1956. Zur Zeit wird bereits zum wiederholten Male über ein mögliches Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) diskutiert. Weitaus häufiger als zu einem Parteienverbot ist es seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland zu Vereinigungsverboten gekommen. In Deutschland wurden seit 1951 über 100 rechtsextreme und religiös-extremistische Vereine verboten.

Freiheit und Sicherheit in der Demokratie

Bis heute gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie viel Freiheit eine „wehrhafte“ Demokratie ihren Bürgern zugestehen, und in wieweit die Freiheit des Einzelnen zum Vorteil der Sicherheit der Gemeinschaft beschnitten werden darf. Die einen meinen, dass eine Demokratie auch extreme Positionen wie Rechtsextremismus, religiösen Extremismus oder eine Leugnung des Holocausts aushalten können muss, da sie andernfalls nicht besser als eine Diktatur sei. Die anderen sehen das demokratische System selbst in Gefahr, wenn extreme, verfassungsfeindliche Positionen in einem Rechtsstaat zugelassen werden. Sie argumentieren, dass die Grundrechte des demokratischen Systems nicht dazu verwendet werden dürfen, genau dieses System zu unterlaufen. In den vergangenen Jahren ist das Thema, wie sich Freiheit und Sicherheit in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung miteinander vereinbaren lassen, immer wieder Teil erhitzter Diskussionen gewesen. So haben zum Beispiel die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 in New York zu den umstrittenen Sicherheitsgesetzen in Deutschland geführt, die mit umfangreichen Maßnahmen wie der Terrorismusabwehr, der Anti-Terror Datei, des biometrischen Reisepasses oder der Vorratsdatenspeicherung verbunden sind. Die einen sehen diese Sicherheitsgesetzte als einen wichtigen Schritt, die Sicherheit der Bürger in Deutschland zu verbessern. Die anderen sind der Meinung, dass sie durch diese Sicherheitsgesetze in ihren individuellen Freiheitsrechten beschnitten werden und lehnen sie deshalb ab. So ist zum Beispiel seit der Affäre um die Abhör- und Datenspeichermethoden der National Security Agency (NSA) in den USA, das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung auf den Prüfstand geraten.

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Europa 2014: Einführung in das Wahlsystem https://bufib.de/europa-2014-einfuehrung-in-das-wahlsystem/ Mon, 28 Apr 2014 18:25:08 +0000 http://bufib.de/?p=1537 Auch bei der achten Wahl zum EP gibt es kein einheitliches Wahlsystem in allen Mitgliedsstaaten, denn nach wie vor ist das Wahlrecht im Wesentlichen national geregelt. Es gelten nur ein paar wenige einheitliche Vorschriften, welche die Mitgliedsländer beachten müssen. 

Das heutige Europäische Parlament (EP) geht auf die Gemeinsame Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zurück, begründet durch den 1951 unterzeichneten Vertrag von Paris. Die 78 Mitglieder der Versammlung bildeten die „Vertreter der Völker der in der Gemeinschaft zusammengeschlossenen Staaten“ (Art.21, 3 EGKSV), die von den Parlamenten der Mitgliedsstaaten entsandt wurden. 

Im EWG-Vertrag (unterzeichnet 1957) wurde im Art. 138 die Versammlung der sechs Mitgliedsstaaten damit beauftragt, „Entwürfe für allgemeine unmittelbare Wahlen nach einem einheitlichen Verfahren in allen Mitgliedsstaaten auszuarbeiten“. Aufgrund dieser Vorgaben verabschiedete die Versammlung bereits 1960 einen „Entwurf eines Abkommens betreffend die Wahl des EP in allgemeiner unmittelbarer Wahl“ und legte im Januar 1975 einen neuen Entwurf eines „Vertrags zur Einführung allgemeiner unmittelbarer Wahlen der Mitglieder des Europäischen Parlaments“ vor. 
Doch es sollte noch bis 1976 dauern, ehe der Rat im September den Rechtsakt über die Einführung allgemeiner unmittelbarer Wahlen zum EP erließ. Darin übernahm der Rat einige Vorstellungen aus den Entwürfen des Parlaments und harmonisierte die Bestimmungen vor allem in folgenden Punkten:

  • Die Mandatsdauer beträgt fünf Jahre;
  • es besteht das freie Mandat;
  • die Wahl der Abgeordneten zur Versammlung (EP) erfolgt zu einem festgelegten Termin, der für alle Mitgliedsstaaten in einem festgelegten Zeitraum von Donnerstagmorgen und dem unmittelbar nachfolgenden Sonntag liegt;
  • die Ermittlung des Wahlergebnisses erfolgt nach Abschluss der Wahl in allen Mitgliedsstaaten;
  • die konstituierende Sitzung des EP ist am ersten Dienstag einen Monat nach der Wahl;
  • es gibt eine generelle Unvereinbarkeit von Abgeordnetenmandat mit der Mitgliedschaft in der Regierung eines Mitgliedsstaats und von politischen Ämtern oder Verwaltungsämtern bei Institutionen der Gemeinschaft;
  • und es gibt eine prinzipielle Vereinbarkeit von europäischen Mandat und nationalem Mandat (Doppelmandat).

Wahlen zum EP: Frei, direkt, aber nicht gleich

Die Zielsetzung eines einheitlichen Wahlverfahrens blieb zwar bestehen, doch wurde faktisch mit dem Ratsbeschluss der individuellen Wahl jedes Mitgliedsstaats Rechnung getragen. Man suchte nach einem Wahlsystem, das im Interesse eines möglichst gleichen Stimmengewichts ein Höchstmaß an Einheitlichkeit gewährleisten, der politischen Kultur der Mitgliedsländer entsprechen und eine unmittelbare Beziehung zwischen Wählern und Gewählten herstellen sollte. 

Nachdem Großbritannien auch von seinem zunächst praktizierten Mehrheitswahlsystem abgerückt war, kamen die EG-Mitglieder zwar überein, das Verhältniswahlsystem anzuwenden. Dieses wird jedoch nach unterschiedlichen nationalen Anwendungsregeln praktiziert. 

So kennt das Wahlrecht in den Mitgliedsstaaten die Grundsätze allgemein, frei, geheim und direkt seit den ersten Direktwahlen 1979, den Wahlrechtsgrundsatz der Gleichheit erfüllt es jedoch nicht. Das aktive Wahlrecht setzt in fast allen Ländern mit 18 Jahren ein (in Österreich schon ab 16), während die Gewährung des passiven Wahlalters zwischen 18 und 25 Jahren differiert. Die Gleichheit scheitert an der Zusammensetzung des EP, das gemäß der „degressiven Proportionalität“ gestaltet ist. Staaten mit einer relativ geringen Einwohnerzahl sind überproportional stark im EP vertreten, während die Länder mit den höchsten Bevölkerungsanteilen unterrepräsentiert sind. 

Änderungen durch Reformen

Der EU-Vertrag, der die Unionsbürgerschaft begründet, garantiert den Unionsbürgern in Artikel 8 b Absatz 2 das Recht auf Teilnahme an den Wahlen zum EP in dem Mitgliedsstaat, in dem sie ihren Wohnsitz haben, ohne dessen Staatsangehörigkeit zu besitzen. Somit wurde erstmals für die vierten Direktwahlen zum EP 1994 den Unionsbürgern die Gelegenheit gegeben, ihre neuen Rechte wahrzunehmen und sich der EU durch den Wahlakt bewusst zu werden. Die Richtlinie 93/109/EG des Rats vom 6. Dezember 1993 regelt die Einzelheiten der Ausübung des aktiven und passiven Wahlrechts bei den Wahlen zum EP für Unionsbürger mit Wohnsitz in einem Mitgliedsstaat, dessen Staatsangehörigkeit sie nicht besitzen. 

Die Richtlinie legt auch die erforderlichen Bedingungen für den Inhaber des aktiven und passiven Wahlrechts im Wohnsitzmitgliedsstaat fest: Unionsbürgerschaft, Wohnsitz am Ort der Wahl oder der Kandidatur; und die Erfüllung der für die Staatsangehörigen geltenden Bestimmungen des Wohnsitzmitgliedsstaats für das aktive und passive Wahlrecht. 

Inhaltlich zielt der Vorschlag darauf ab, den betroffenen Bürgern die Ausübung dieser Rechte zu erleichtern und geht von folgenden politischen Orientierungen aus: eine Minimalregelung, die sich jeglicher Harmonisierung der nationalen Rechtsvorschriften enthält; der Grundsatz der Nichtdiskriminierung zwischen in- und ausländischen Wählern bzw. Kandidaten; der Grundsatz der freien Auswahl des Mitgliedsstaats, in dem die betroffenen Unionsbürger ihr aktives und passives Wahlrecht ausüben; die Vermeidung doppelter Stimmabgabe und doppelter Kandidatur und die gegenseitige Anerkennung der Gründe für den Ausschluss vom Wahlrecht. 

Bestimmungen von Maastricht, Nizza und Lissabon

Auch der Maastrichter Vertrag sah in Art. 190 Abs. 4 EGV vor, dass das EP einen Entwurf für allgemeine, unmittelbare Wahlen nach einheitlichem Verfahren in allen Mitgliedstaaten ausarbeiten sollte. Doch mehrere vom EP vorgelegte Entwürfe scheiterten am Rat. 2002 änderte der Rat auf Vorschlag des EP die Bestimmungen über den Wahlakt von 1976, so dass für die Europawahlen von 2004 erstmals ein Verfahren nach gemeinsamen Grundsätzen galt: Einheitlich waren der Termin, das Verhältniswahlsystem auf der Grundlage von Listen (Ausnahme Nordirland und Irland, wo das Verhältniswahlsystem mit übertragbaren Einzelstimmen Anwendung fand) und die Bestimmungen über die Unvereinbarkeit eines Mandats im EP mit einem nationalen Mandat (Ausnahmeregelung für Großbritannien und Irland bis 2009). Regionalen Besonderheiten, z.B. sprachlichen Minderheiten, konnte durch Sonderbestimmungen Rechnung getragen werden. 

Die Mehrzahl der Regeln für Stimmabgabe und Wahl ist somit nach wie vor von Land zu Land verschieden.Dies betrifft zum Beispiel die Wahltermine und -zeiten, die Einteilung der Wahlkreise, die Bedingungen für das aktive Wahlrecht, die Frage der Altersgrenze für die Wählbarkeit der Kandidaten und die Sperrklauseln für die Parteien. Die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten hat sich für einen einzigen Wahlkreis auf ihrem Staatsgebiet entschieden. 

Seit der Europawahl im Juni 2004 saßen bis Januar 2007 736 Abgeordnete aus den 25 Mitgliedsstaaten im Europäischen Parlament. Mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien am 1. Januar 2007 erhöhte sich die Gesamtzahl der EU-Abgeordneten bis zur Europawahl 2009 auf insgesamt 785. Entsprechend des Vertrags von Nizza reduziert sich die Zahl der Sitze im EP von derzeit 785 (2007) auf 736 (2009) für die 27 EU-Länder. Mit dem Breitritt Kroatiens 2013 erhöhte sich die Abgeordnetenzahl noch einmal auf 766 Mandate. Der Vertrag von Lissabon – der im Dezember 2009 in Kraft trat – sieht 751 Abgeordnete vor, wobei ein Staat mindestens mit sechs und höchstens mit 96 Repräsentanten vertreten sein kann.

aus: Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de

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Bund für islamische Bildung – Intro (VIDEO) https://bufib.de/bund-fuer-islamische-bildung-intro/ Sun, 20 Apr 2014 15:45:41 +0000 http://bufib.de/?p=1458 Herzlich Willkommen auf unserer neuen Internetpräsenz! Hier siehst Du ein Intro vom „Bund für islamische Bildung“. Wir wünschen Dir viel Spaß auf unseren Seiten. 

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Hijri-Kalender https://bufib.de/hijri-kalender/ Sun, 20 Apr 2014 00:12:29 +0000 http://bufib.de/?p=1454 Auf bufib.de/staging stellen wir Dir einen Kalender bereit, auf dem Du das normale (gregorianische) Datum und das Datum des islamischen Mondkaleders (Hijri) ablesen kannst. Wir versuchen, so aktuell wie möglich, den Kalender immer an die entsprechende Neumondsichel-Sichtung anzupassen. Damit ist es nun bequemer und sicherer das islamische Datum herauszufinden. Wann ist welches Ereignis? Wann ist dieser und jener Tag? All diese Fragen haben nun ein Ende. Klick Dich einfach durch! Und bei Fragen: kontaktiere uns einfach

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Herzlichen Glückwunsch! https://bufib.de/herzlichen-glueckwunsch/ Sat, 19 Apr 2014 22:02:08 +0000 http://bufib.de/?p=1442 Im Namen Allah, des Gnädigen, des Barmherzigen

<<Wahrlich, Wir haben dir „die Fülle des Guten“ (al-Kauthar) gegeben>> (108:1)

Der Bund für islamische Bildung gratuliert recht herzlich zum Geburtstag der edelsten aller Frauen, der Tochter des Propheten, Sayyida Fatima az-Zahraa (a) und ihres Nachkommens, dem Lichte des 20. Jahrhunderts, Imam Ruhullah al-Khomeini (r). 

Anlässlich dieses gesegneten Tages, ist es uns eine Ehre Euch das Webportal vom Bund für islamische Bildung öffentlich bereitzustellen. Möge Allah, der Erhabene, Euch und diese Seiten mit dem Geiste „der Fülle des Guten“ reichlich segnen. 

Euer bufib.de/staging – Team

Prophet Mohammad (s): „Die von mir Meistgeliebte meiner Familie ist Fatima.“ 

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Bittgebet des Traurigen (Dua al-Hazîn) https://bufib.de/bittgebet-des-traurigen-dua-al-hazin/ Sat, 19 Apr 2014 19:54:37 +0000 http://bufib.de/?p=1441 https://dl.dropboxusercontent.com/s/dmfeeqe7j00fhu1/Dua%20Al-Hazin.mp3

Deutsch

Im Namen Allahs, des Gnädigen, dem Barmherzigen
Oh Allah, segne Mohammed und seine (reine) Familie 

Ich flüstere zu Dir, oh Einer, welcher an jedem Ort anwesend ist, sodass Du meinen Ruf hören mögest, denn gewiss ist meine Sünde überhöht und mein Scham ist geringer, mein Herr, oh mein Herr, an welchen der erschreckenden Zustände soll ich mich erinnern und welche soll ich vergessen, wenn es nichts außer dem Tod gibt, würde es ausreichend sein, was ist dann nach dem Tod größer und schlimmer?

Mein Herr, oh mein Herr bis wann und wie lange werde ich sagen, ich bin schuld, wieder und wieder, aber dann findest Du keine Wahrheit oder Treue in mir?

Ich rufe um Hilfe, oh Allah von Verlangen, welche sich auf mich Stürzten und von der Welt, welche mich anzieht und von der Seele, welche zum Übel führt, ausgeschlossen, womit mein Gebieter Gnade hat (12:53).

Mein Herr, oh mein Herr, wenn Du Gnade mit meinereins gehabt hast, dann habe Gnade mit mir und wenn Du meinereins angenommen hast, dann nimm von mir an.

Oh Einer, welcher die frühen Morgengebete annimmt, nimm mich an. 

Oh Einer, welcher ich kenne immer noch nur Gutes von Ihm, oh Einer, welcher mich morgens und abends mit Segnungen erleuchtet, habe Gnade mit mir wenn ich zu Dir allein komme. Mein Streifblick fixierte sich auf Dich.

Meine Taten getragen auf meinem Hals. Wenn sich alle der Geschöpfe von mir zurückziehen werden ja, sogar mein Vater und meine Mutter und jene, für welche ich gearbeitet und gekämpft habe, wenn Du dann keine Gnade mit mir hast, wer wird dann mit mir Gnade haben? Wer wird mir Trost spenden von der Einsamkeit des Grabes und wer wird mich sprechen lassen, wenn ich allein mit meinen Taten bin und wann wirst Du mich befragen, worüber Du besser bescheid weißt als ich? Dann wenn ich ja sage (zu meinen Sünden), wo wird das Entkommen deiner Gerechtigkeit sein? Und wenn ich sage, dass ich es nicht begangen habe, wirst Du sagen, war Ich nicht ein Zeuge über dir? So (ersuch ich) Deine Vergebung, Deine Begnadigung, Oh mein Herr, vor dem Tragen der Kleider der Hölle, Deine Vergebung, Deine Begnadigung, oh mein Herr, vor der Hölle und dem Feuer, Deine Vergebung, Deine Vergebung, Oh mein Herr, vor den zu den Hälsen gefesselten Händen, oh der Gnädigste und der Beste der Vergebenden.

Übersetzung von: www.mustahab.de

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Rechtsfragen stellen https://bufib.de/rechtsfragen-stellen/ Sat, 19 Apr 2014 17:15:56 +0000 http://bufib.de/?p=1428 Der heilige Prophet Mohammad (s) sagte: „Strebt nach Wissen von der Wiege bis zur Bahre.“ Anknüpfend, an diesen Ausspruch des Propheten (s), habt Ihr auf bufib.de/staging die Möglichkeit Eure Rechtsfragen zu stellen. Alle Fragen, die hier gestellt werden, bleiben anonym und werden vertraulich behandelt. Gerne könnt Ihr unser Fragen & Antworten Portal für Eure Fragen nutzen oder auch direkt über ein Frage-Formular.

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Bittgebet des Morgens (Dua as-Sabâh) https://bufib.de/bittgebet-des-morgens-dua-as-sa/ Sat, 19 Apr 2014 15:36:27 +0000 http://bufib.de/?p=1419 https://dl.dropboxusercontent.com/s/r0ca1zs6l6gpthz/Dua%20as-Sabah%20%28der%20Morgen%29.mp3

O Allah, 

O Du, der die Zunge des Morgens durch die Äußerung Seines Lichtes ausstreckte. 
Und die Muster der dunklen Nacht durch die Finsternisse ihrer Wellen losschickte .
und den sich drehenden Himmelskörper mit den Maßen seiner Erscheinungen vollkommen aufbaute 
und das Licht der Sonne mit dem Licht Seiner gewaltigen Anwesenheit mischte

O Du, 
der zu sich Selbst mit sich Selbst rechtleitete.
Zu erhaben, dass Er Seinen Geschöpfen gleichartig wäre.
Zu majestätisch, dass man Seine Art nachahmen würde

O Du, 
der zu den Gedanken des Herzens sich näherte
und von den Blicken sich entfernte
und das, was war, bevor es ist, wusste.

O Du, 
der mich im Bett Seiner Sicherheit und Geborgenheit schlafen ließ
und mich zu dem, was Er mich an Gaben und Güte schenkte, erweckte 
Und mich vor den Händen des Bösen mit Seiner Hand und Macht schützte.

Segne, O Allah, den Führer zu Dir in den Nächten der Finsternisse,
den, der unter all Deine Pfade, das Seil mit der längsten Ehre im Griff hat..
den, der die deutliche ehrenhafte Herkunft an der Spitze der gewaltigen Säule besitzt
den, dessen Schritt in allen schweren Prüfungen der frühen Zeit fest und aufrecht war.
und seine Familie die Guten die Auserwählten die Gütigen.

Öffne mir, o Allah, die Tore des Morgens mit den Schlüsseln der Gnade und des Erfolgs
Und bekleide mich, o Allah, mit der besten Rechtleitung und der besten Rechtschaffenheit.
Und pflanze, o Allah, mit Deiner Allmacht im Trank meines Herzen die Quellen der Demut 
und lass, o Allah, vor Ehrfurcht aus den Enden meiner Augen die Tränen fließen.
und belehre, o Allah, die Leichtfertigkeit und die Dummheit in mir mit den Seilen des demütigen Bittgebets.

O mein Gott, wenn Deine Gnade mir nicht anfangs den guten Erfolg beschert,
wer wird mich dann auf dem klaren Weg zu Dir führen?
und wenn deine Langmut mich zur Hoffnung und zu den Wünschen übergibt
wer würde meine Fehlschritte vor den Irreführungen der Gelüste schützen?
Und wenn Deine Hilfe mich bei dem Kampf gegen die Seele und den Satan nicht beistehen würde
So würde mich Dein Verlassen zur Anstrengung und zur Armut überlassen 

O Allah, siehst du mich nicht zu Dir kommend, 
wegen der Hoffnung die Du in mir angeboren hast 
Siehst Du mich nicht an den Enden deiner Seile festhaltend 
nachdem mich meine Sünden von der Gegend der Verbundenheit entfernt haben.
Wehe dem Reittier, das meine Seele geritten hat, wegen ihrer Gelüste
Wehe ihr, was ihre Vermutungen und Wünsche ihr eingeredet haben.
Wehe ihr, da sie sich traute, sich gegen ihren Herrn und Führer aufzulehnen

O Allah ich habe die Türe Deiner Gnade mit der Hand meiner Hoffnung geklopft-
und ich flüchtete zu Dir, Deine Unterkunft suchend, die mich vor den großen Gelüsten schützt.
und ich befestigte an den Enden Deiner Seilen die Finger meiner Zugehörigkeit zu Dir.
Vergebe mir o Allah, was ich verbrach mit meinen Fehltritten und Vergehen.
und hüte mich davor, das Gewand (der Gottesfurcht) auszuziehen.
Denn Du bist mein Herr, mein Führer, meine Hilfe und meine Hoffnung
Und Du bist das Ende meines Verlangens und mein Wunsch im Jenseits, in dem meine Unterkunft sein Wird

O Allah, wie schmeißt Du einen Armen weg, 
der flüchtend vor der Sünde bei Dir eine Unterkunft sucht,
Wie enttäuschst Du einen, der die Rechtleitung und Deine Nähe mit großer Anstrengung sucht
Wie weist Du einen Durstenden ab, der zu Deinen Becken eilte, um seinen Durst zu stillen
Nein (das machst du nicht), wo Deine Becken in den Zeiten der Trockenheit voll sind 
und Deine Tür offen ist, für das Verlangen und für das Eintreten
und Du bist das Ziel der Bitten und das Ende des Erhofften

O Mein Gott, das sind die Seilen meiner Seele, ich habe sie am Ring deines Willen angehängt.
und das sind die Lasten meiner Sünde, ich habe sie mit Deiner Vergebung und Deiner Gnade bereinigt
Und das sind meine irreführenden Gelüste, die ich Deiner Feinheit und Verzeihung überließ
So mach, o Allah meinen Morgen, diesen, einer der mir das Licht der Rechtleitung herab sendet 
und den Schutz in der Religion und im Weltlichen
und mach meinen Abend zu einer Entfernung vom Plan der Feinde 
und zu einem Schutz vom Totschlag der Gelüste
Du kannst tun, was Du willst, Du gibst die Herrschaft, wem Du willst
und nimmst die Herrschaft, von wem Du willst
Du würdigst, wen Du möchtest und erniedrigst, wen Du möchtest
In deiner Hand ist das Gute und Du bist allem mächtig 
Du führst die Nacht in den Tag ein und den Tag in die Nacht 
und Du holst das Lebendige vom Toten raus und das Tote vom Lebendigen
Und Du versorgst, wen Du möchtest ohne Ende

O Allah, es gibt keinen Gott außer Dir, Gepriesen seiest Du und aller Lob gebührt Dir.
wer kennt Deine Stellung, ohne Angst vor Dir zu haben 
wer weiß, wer Du bist, ohne Ehrfurcht zu haben
Du brachtest mit Deiner Macht die getrennten Gruppen zusammen
und Du spaltest mit deiner Feinheit den Morgen
und Du hast mit Deiner Großzügigkeit die Dunkelheiten des frühen Abends beleuchtet
und Du brachtest das Wasser aus den stummen Felsen zum Laufen, 
Teils wohlschmeckend süß und Teils salzig bitter 
und sandtest von den Wolken starken Regen herab
und machtest die Sonne und den Mond für die Geschöpfe zu leuchtenden Lampen
ohne das Du dadurch müde wurdest noch das du etwas nachstellen musstest

O Du, der durch die Würde und das Bestehen eins ist 
und Seine Diener mit dem Tod und der Vernichtung bezwingt
Schenke Friede, o Allah, auf Mohammed und seine gottesfürchtige Familie
und höre meinen Ruf
und erhöre mein Bittgebet
und erfülle mit Deiner Güte meine Hoffnung und meinen Wunsch

O Du, der der Beste ist, der zum Entfernen der Krankheit gerufen wird
und in dem in jeder Schwere und jedem Leichten die Hoffnung ist
Bei Dir habe ich meinen Bedürfnissen Unterkunft gegeben
so verbiete es mir nicht, an Deinen höchsten Gaben teilzuhaben, 
so dass ich diese nicht enttäuscht verlasse.
O Großzügiger! O Großzügiger! O Großzügiger!
Bei Deiner Gnade, O Du Gnädigster aller Gnädigen
Und möge Allah seinen Segen auf sein bestes Geschöpf Mohammed und all seine Familie schenken.

Dann wirfst du dich nieder und du sagst:

Mein Herr, mein Herz ist mit Schleiern umhüllt und meine Seele ist makelhaft, 
mein Verstand ist bezwungen und meine Gelüste bezwingen (mich), 
mein Gehorsam ist winzig und mein Ungehorsam groß und meine Zunge gibt die Sünden ständig zu. 
Was ist also mein Ausweg, o Wissender des Verborgenen 
O Vergeber der Sünden, 
O der, der die Fehler versteckt. 
Vergib mir all meine Sünden. 
O Vergeber! O Vergeber! O Vergeber! 
O du mit der schwersten Bestrafung! 
O Vergeber! O Gnädiger! O Langmütiger! O Großzügiger! 
Erfülle mir meine Bedürfnisse im Rechte des großen Korans und des edlen Propheten… 
Und möge Allah seine Segen auf Mohammed und all seine reine und gütige Familie schenken

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Ziyârat Aâli Ya Sîn https://bufib.de/ziyarat-aali-ya-sin/ Sat, 19 Apr 2014 09:54:15 +0000 http://bufib.de/?p=1412 Diese Ziyâra ist dem zwölften, erwarteten Imam Mahdi (af) gewidmet.

 Deutsch

Im Namen Allahs, des All-Erbarmers, des Barmherzigen

Friede sei auf der Familie von Ya-Sin (Prophet Mohammad s.)

Friede sei mit dir, oh Botschafter Allahs und der Besitzer Seiner Zeichen.

Friede sei mit dir, oh Tor der Gnade Allahs und Behüter Seiner Religion.

Friede sei mit dir, oh Statthalter Allahs und Helfer Seiner Wahrheit.

Friede sei mit dir, oh Beweis Allahs (Hujjatallah) und der Wegweiser Seines Willens.

Friede sei mit dir, oh Rezitator und Interpret vom Buche Allahs.

Friede sei mit dir im letzten Teil der Nacht und im letzten Teil des Tages.

Friede sei mit dir, oh letztes verbliebenes Zeichen Allahs auf Seiner Erde.

Friede sei mit dir, oh Eid Allahs, den sie Ihm geschworen und versichert haben.

Friede sei mit dir, oh Versprechen Allahs, für das Er bürgt.

Friede sei mit dir, oh aufgestellter Banner und sich ergießendes Wissen

und Zuflucht (der Ummah) und die vielumfassende Barmherzigkeit und das eindeutige Versprechen Allahs.

Friede sei mit dir, wenn du aufstehst. Friede sei mit dir, wenn du dich hinsetzt. 

Friede sei mit dir, wenn du liest und deutest. Friede sei mit dir, wenn du betest und das Verzweiflungsbittgebet (Qunuut) machst.

Friede sei mit dir, wenn du dich verbeugst und niederwirfst.

Friede sei mit dir, wenn du „Laa ilaaha ilallah“ und „Allahu akbar“ sagst.

Friede sei mit dir, wenn du Dankbarkeit aussprichst und um Vergebung bittest.

Friede sei mit dir, wenn du am Morgen bist und am Abend.

Friede sei mit dir, in der Nacht, wenn sie sich herabsenkt und am Tage, wenn er erstrahlt.

Friede sei mit dir, oh vertrauenswürdiger Führer.

Friede sei mit dir, oh hoffnungsgebender Führer.

Friede sei mit dir bei der Gesamtheit des Friedens.

Ich nehme dich als Zeugen, oh mein Führer, dass ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, Der Einzig ist und keinen Teilhaber hat

und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, kein Liebling außer ihm und seine (reine) Nachkommenschaft.

Und ich nehme dich als Zeugen, oh mein Führer, dass der Fürst der Gläubigen (Imam Ali a.) Sein Beweis ist 

und dass al-Hassan Sein Beweis ist

und dass al-Hussain Sein Beweis ist

und dass Ali der Sohn al-Hussains Sein Beweis ist

und dass Mohammad der Sohn Alis Sein Beweis ist

und dass Jaafar der Sohn Mohammads Sein Beweis ist

und dass Musa der Sohn Jaafars Sein Beweis ist

und dass Ali der Sohn Musas Sein Beweis ist

und dass Mohammad der Sohn Alis Sein Beweis ist

und dass Ali der Sohn Mohammads Sein Beweis ist

und dass al-Hassan der Sohn Alis Sein Beweis ist.

Und ich bezeuge, dass du der Beweis Allahs bist.

Ihr seid der Erste und der Letzte.

Und dass in eurer Rückkehr wahrlich kein Zweifel ist,

am Tage an dem niemanden sein Glaube nützt, wenn er nicht vorher geglaubt oder in seinem Glauben Gutes erworben hat.

Und dass der Tod wahr ist und dass Naakir und Nakiir (zwei Engel, die den Menschen im Grabe befragen werden) wahr sind.

Und ich bezeuge, dass die Auferstehung wahr ist und dass die Auferweckung wahr ist

und dass wahrlich der Weg (Brücke im Jenseits) wahr ist

und dass die Wacht wahr ist und dass die Waage (vom Guten und Bösen) wahr ist

und dass die Versammlung (nach dem Tode) wahr ist und dass die Abrechnung wahr ist

und dass die Hölle und das Paradies wahr sind und dass die Versprechung und die Drohung (in sich) wahr sind.

Oh mein Führer, unglücklich seien die, die von euch abweichen und glücklich seien die, die euch gehorchen.

Somit bezeuge, worauf ich dich als Zeuge genommen habe und ich bin dein Befolger und frei von deinen Feinden.

Die Wahrheit, ist womit ihr einverstanden seid und die Falschheit ist, worüber ihr zornig se

Und das Gute ist das, was ihr befehlt und das Schlechte ist das, was ihr verwehrt.

Meine Seele ist gläubig an Allah, Der Einzig ist und keinen Teilhaber hat.

Und an Seinen Gesandten und an den Fürsten der Gläubigen und an euch, oh mein Führer, eurem Ersten und (bis zu) eurem Letzten

Und meine Hilfe steht euch bereit und meine Liebe zu euch ist aufrichtig.

Amen, Amen.

 

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Dua Kumail https://bufib.de/dua-kumail/ Tue, 15 Apr 2014 16:36:15 +0000 http://bufib.de/?p=1395 Audio (zum Anhören):

Shaikh Ali Slîm

Hajj Hussein Ghrayyeb

Sayyed Walid al-Mazidi

Deutsche Übersetzung

O Gott, ich bitte Dich bei Deiner Barmherzigkeit, die alle Dinge umfasst; bei Deiner Stärke, mit der Du alles beherrschst; der sich alles unterworfen und vor der alles demütig ist; bei Deiner Allmacht, mit der Du alles überwältigst; bei Deiner Macht, der nichts widerstehen kann; bei Deiner Erhabenheit, die alles ausfüllt; bei Deiner Herrschaft; die sich über alles erhebt; bei Deinem Antlitz, das nach der Verrichtung aller Dinge fortbestehen; bei Deinem Namen, die die Winkel von allem füllen; bei Deinem Wissen, das alle Dinge umfasst und bei dem Licht Deines Antlitzes durch das alles erhellt wird.

O Licht , O Allerheiliger! O Erster der Ersten und Letzter der Letzten. O Gott, vergib mir die Sünden, die die schützenden Verhüllungen zerreißen! O Gott. vergib mir die Sünden, die Strafen nach sich ziehen! O Gott, vergib mir die Sünden, die die Gaben abändern! O Gott, vergib mir die Sünden, die die Bittgebete zurückhalten! O Gott, vergib mir die Sünden, die die Hoffnungen zerschlagen! O Gott, vergib mir die Sünden, die Drangsal nach sich ziehen! O Gott, vergib mir jede Sünde, die ich begangen und jeden Fehler, den ich gemacht habe! O Gott, wahrlich, ich strebe nach Deiner Nähe durch das Gedenken an Dich und nehme Dich als meinen Führsprecher bei Dir und bitte Dich, bei Deiner Freigebigkeit, mich Deiner Nähe nahe zu bringend, mich zur Dankbarkeit Dir gegenüber anzuhalten und mich zu beseelen, Dir zu gedenken.

O Gott, wahrlich, ich bitte Dich mit der Bitte eines unterwürfigen, demütigen und sich verneigenden Menschen, mir Nachsicht und Barmherzigkeit zu erweisen, und mich erfüllt und zufrieden zu machen mit dem, was Du mir zugeteilt hast, und gib mir Bescheidenheit in jedem Zustand.

O Gott, ich bitte Dich ferner mit der Bitte eines Menschen, dessen Bedürftigkeit sich verschlimmert hat, der Dir in Schwierigkeiten sein Bedürfnis dargelegt hat und dessen Wunsch nach dem, was bei Dir ist, groß wurde,

O Gott, Deine Herrschaft ist erhaben. Deine Stellung ist hoch, Deine Planung ist verborgen. Dein Befehl ist offenbar, Deine Herrschaft ist überwältigend, Deine Macht ist unbehindert und von Deiner Herrschaft ist das Entkommen unmöglich.

O Gott, ich finde keinen, der meine Sünden vergibt; keinen, der meine hässlichen Eigenschaften verhüllt und nur eine meiner hässlichen Taten in eine schöne verkehrt, außer Dir. Kein Gott ist außer Dir! Gepriesen und gelobt seiest Du. Ich habe mir selbst unrecht getan. Ich war kühn und meiner Unwissenheit und habe mich auf Dein früheres Gedenken an mich und Deine Gunst mir gegenüber verlassen.

O Gott, o mein Beschützer! Wie viel Hässliches hast Du verhüllt! Wie viel bedrücktes Leiden hast Du behoben! Wie oft hast Du ein Straucheln aufgefangen! Wie viele Unglücke hast Du abgewendet und wie viel schönes Lob, dessen ich nicht wert war, hast Du verbreitet!

O Gott, mein Unglück hat sich verschlimmert, mein schlechter Zustand ist bedrückend, meine Werke sind zu gering, meine Fesseln halten mich zurück, meine weit hergeholten Hoffnungen auf ein langes Leben und auf dieser Welt mit ihren Illusionen haben mich von meinem Gewinn zurückgehalten, meine Seele mit ihren Vergehen und mein Hinhalten haben mich getäuscht.

O mein Herr, so bitte ich Dich bei Deiner Macht, nicht zuzulassen, dass meine schlechten Werke und Vergehen mein demütiges Flehen vor Dir verschleiert; beschäme mich nicht meinen verborgenen Dingen, die Du von mir kennst, und eile nicht mit Deiner Bestrafung für das, was ich in meinen einsamen Stunden begangen habe: sei es ein schändliches Verhalten, eine schlechte Tat, meine fortgesetzte Nachlässigkeit, meine Unwissenheit, meine mannigfaltigen Begierden oder meine Unachtsamkeit.

Und bei Deiner Macht, O Gott, erbarme Dich meiner in jedem Fall und sei mir in jeder Angelegenheit gnädig.

Mein Gott und mein Herr! Wen hab ich außer Dir, den ich um die Beseitigung meiner Nöte und um die Beachtung meiner Angelegenheit Bitte?

O mein Gott und mein Beschützer!

Du hast mir einen Befehl vorgeschrieben, bei dem ich in der Laune meiner eigenen Seele gefolgt bin und dem gegenüber ich bei der Verschönerung meines Feindes nicht wachsam blieb. So verleitete er mich, der Laune meiner Seele zu folgen und darin begünstigte ihn außerdem das Schicksal, indem ich durch das, was bei mir in Kraft gesetzt wurde, einige Deiner Gesetze verletzt habe und gegen einiger Deiner Gebote ungehorsam war. So hast Du diesen Beweise gegen mich, ohne das ich irgendein Argument habe in dem, was mir durch Deine Bestimmung widerfahren ist, noch in dem, was Dein Erlass und Deine Heimsuchung mir auferlegt haben.

Und ich komme nun zu Dir, O mein Gott, nach meiner Unzulänglichkeit und meiner Unmäßigkeit gegenüber mir selbst, meine Entschuldigung anbietend, bedauernd, gebrochen, entschuldigend, um Verzeihung bittend, bereuend, zugebend, unterwürfig, eingestehend.

Ich finde keine Zuflucht vor dem, was durch mich geschehen ist, und keinen Schutz, zu dem, ich mich mit meiner Angelegenheit wenden könnte es sei denn, Du nimmst meine Entschuldigung an und nimmst mich in die Fülle Deiner Barmherzigkeit auf.

O mein Gott, so nimm meine Entschuldigung an, sei gnädig zu mir in meiner unheilvollen Not, und befreie mich von der Enge meiner Fesseln.

O Herr erbarme Dich der Schwäche meines Körpers, der Zartheit meiner Haut und der Feinheit meiner Knochen.

O Du, der den Antrieb gab, zu meiner Schöpfung, meiner Gedenken. mich zu erziehen, zu mir gütig zu sein und mich zu ernähren, überlasse mich Deiner von Dir angefangenen Güte und Deiner vorausgegangenen Wohltat zu mir.

O mein Gott, mein Gebieter und mein Herr!

Wirst Du mich denn mit Deinem Feuer quälen, nachdem ich mich zu Deiner Einheit bekannt habe und nachdem die Erkenntnis von Dir mein Herz ergriffen, meine Zunge beständig Deiner gedacht und mein Gemüt sich in Liebe zu Dir an Dich geklammert hat und nach aufrichtigem Bekenntnis und demütigem Flehen mich Deiner Herrschaft ergebend?

Wie fern ist das von Dir! Du bist viel zu gütig, um einen, den Du erzogen hast, verloren gehen zu lassen, einen, den Du in Deiner Nähe gebracht hast, wieder von Dir zu entfernen, einen, dem Du Wohnstätte gegeben hast, wieder zu vertreiben, oder einen, dem Du Genüge und Gnade erwiesen hast, dem Unglück zu überlassen.

O wüsste ich doch, mein Gott, mein Gebieter, mein Herrscher ob Du das Feuer herrschen lässt über Gesichter, die sich vor Deiner Erhabenheit unterwürfig niedergeworfen haben, über Zungen, die aufrichtig das Bekenntnis Deiner Einheit zum Ausdruck bringen und Dir Lob danken, über Herzen, die deine Gottheit mit tiefer Überzeugung anerkannt haben, auf Gemüter, die soviel an Wissen von Dir umfassen, bis sie demütig geworden sind und über Körperglieder, die in Gehorsam zu den Orten deiner Verehrung eilen und sich unterwerfen um Deine Vergebung gebeten haben?

Dies entspricht nicht unseren Erwartungen von Dir, und nicht dem, was uns über Deine Huld berichtet wurde , O Großmütiger !

Mein Herr, und Du lenkst meine Schwächen gegenüber den wenigen Unglücksfällen dieser Welt und deren Bestrafungen und jenen Unannehmlichkeiten, die ihren Bewohnern zustoßen, obwohl es sich um ein Unglück und eine Widrigkeit von minimalem Verbleib, geringem Bestehen und kurzer Dauer handelt.

Wie sollte ich also das Unglück des Jenseits und die gewaltigen Unannehmlichkeiten in ihm ertragen können?

Denn es handelt sich um ein Unglück, dessen Dauer lang, dessen Verbleib unendlich ist und dessen Erleider keine Erleichterung gewährt wird, denn es resultiert aus Deinem Zorn. Deiner Vergeltung und Deiner Wut, denen die Himmel und die Erde nicht widerstehen können.

O mein Herr, wie sollte ich also!

Denn ich bin Dein schwacher, demütiger, niederer, elender, unterwürfige Diener.

O mein Gott. mein Gebieter, mein Herr und mein Beschützer!

Über welche Dinge soll ich bei Dir klagen, und über welche von ihnen soll ich lamentieren und weinen? Über die Leiden und die Schwere der Qual oder über die lange und dauerhafte Drangsal ?

Wenn Du mich mit Deinem Feinden zusammen den Strafen aussetzt und mich mit denjenigen zusammenbringst, die Deiner Drangsal überlassen worden sind und mich von Deinen Freunden und Deiner geliebten Dienern trennst und angenommen würde, O mein Gott und mein Beschützer, ich wäre fähig, Deiner Bestrafung zu ertragen, wie sollte ich dann die Trennung von Dir ertragen?

Und angenommen, ich könnte die Hitze Deines Feuers erdulden, wie sollte ich es ertragen, nicht auf Deiner Großzügigkeit zu schauen?

Oder wie sollte ich in Deinem Feuer wohnen, da meine Hoffnung Deine Vergebung ist?

So schwöre ich aufrichtig bei Deiner Macht, O mein Herr und Beschützer, wenn Du mir die Sprache lässt, das ich aus der Mitte der Bewohner des Feuers mit den Wehklagen der Hoffnungsvollen lamentieren werde.

Ich werde zu Dir mit dem Geschrei der um Hilfe Schreienden schreien, mit dem Weinen der Beraubten zu Dir weinen, und Dich anrufen, „wo bist Du“, O Du Freund der Gläubigen, O Du Ziel der Hoffnungen der Dich Erkennenden, O Du Helfer jener, Die Hilfe suchen, O Du Geliebter der Herzen der Aufrichtigen und O Gott aller Weltbewohner.

Kannst Du, -gepriesen seiest Du, O mein Gott, und Dir ist das Lob- die Stimme eines Dir ergebenen Dieners hören, der in Deinem Feuer gefangen ist wegen seiner Verfehlungen und der wegen seines Ungehorsams den Geschmack seiner Qual zu schmecken bekommt und der wegen seiner Verbrechen und vergehen in seinen Schichten gefangen ist, während er zu Dir mit dem Lamentieren eines auf Deine Gnade Hoffenden Lamentiert und Dich mit der Sprache derjenigen, die sich zu Deiner Einheit bekennen ruft und Dich bei Deiner Herrschaft anfleht?

Mein Beschützer, sollte er dann in der Qual verbleiben, da er Hoffnung hat auf Deiner frühere Milde?

Oder wie sollte ihm das Feuer Schmerzen bereiten, da er auf Deine Güte und Gnade hofft?

Oder wie sollten ihn seine Flammen verbrennen, da Du seine Stimme hörst und seinen Zustand siehst?

Oder wie sollte ihn sein Ächzen umhüllen, da Du seine Schwäche kennst?

Oder wie sollte er zwischen seinen Schichten geschüttelt werden, da Du seine Wahrhaftigkeit kennst?

Oder wie soll er auf Deine Gnade hoffen, ihn aus ihm zu befreien, da Du ihn preisgegeben hast?

Fern sei es von Dir!

Das ist nicht, was von Dir erwartet wird, noch das, was von Deiner Freigebigkeit bekannt ist, noch ähnelt es Deiner Güte und Freundlichkeit, die Du jenen erwiesen hast, die sich zu Deiner Einheit bekennen.

So behaupte ich mit Gewissheit, das , wäre es nicht um dessentwillen , was Du bezüglich der Bestrafung der Dich Leugnenden befohlen und bezüglich des ewigen Heims jener, die sich hartnäckig widersetzen, vorherbestimmt hast. Du das ganze Feuer in Kühle und Sicherheit verwandeln würdest und niemand fände darin einen Platz zum Ausruhen oder Verweilen.

Aber Du , heilig sind Deine Namen, hast geschworen, das Du es mit den Ungläubigen, beide Dschinn und Menschen, füllen wirst, und das Du jene, die hartnäckig widerstehen, ewig darin verweilen lässt.

Und Du , erhaben sei Dein Lob, hast am Anfang gesprochen und warst freigiebig durch Deine Gunst:

„Ist denn einer, der gläubig ist, dem gleich, der gottlos ist? Nein, sie sind nicht gleich.“

Mein Gott, mein Herr!

So bitte ich Dich bei der Macht, die Du Dir zugeteilt hast und der Entscheidung, die Du bestimmt und auferlegt hast, und mit der Du den überwältigt hast, gegen den Du sie in Kraft gesetzt hast, das Du mir in dieser Nacht und zu dieser Stunde jedes Vergehen, das ich begangen habe, und jede Sünde, die ich gemacht habe, und jede Hässlichkeit, die ich verborgen habe, und jede Torheit, die ich stattfinden ließ, gleich ob ich sie verborgen oder kundgetan habe, ob ich sie versteckt oder offenbart habe und jede schlechte Tat vergibst, die Du den edlen Schreibern befohlen hast, niederzuschreiben, jene, die Du dazu bestimmt hast, aufzupassen was von mir erscheint und die Du zu Zeugen zusammen mit meinen Körpergliedern gegen mich gemacht hast.

Und Du bist selbst hinter ihnen Wächter über mich und der Zeuge dessen, was ihnen verborgen ist; doch durch Deine Gnade hast Du es verborgen und durch Deine Güte verhüllt.

Und ich bitte Dich, das Du mir einen reichlichen Anteil gewährst an allem Guten, das Du herabsendest, an jene Güte, die Du verleist, an jeder Wohltätigkeit, die Du entfaltest, an jeder Versorgung, die Du ausbreitest, an jeder Vergebung einer Sünde, an jeder Verhüllung eines Fehlers.

Mein Herr, mein Herr, mein Herr, mein Gott, mein Gebieter, mein Beschützer“

Besitzer meiner Knechtschaft!

O Er, in dessen Hand mein Schicksal liegt,

O Er , der meine Not und mein Elend kennt,

O Er, der über meine Armut und meine Bedürftigkeit kundig ist.

Mein Herr, mein Herr, mein Herr !

Ich bitte Dich bei Deiner Wahrheit, Deiner Heiligkeit und den größten Deiner Eigenschaften und Namen, das Du meine Zeit in der Nacht und am Tag mit dem Gedenken an Dich ausfüllst, und sie durch den Dienst für Dich verbindest, und meine Werke annehmbar machst für Dich, so das alle meine Werke und Litanei eine einzige Litanei sein können und meine Beschäftigung mit dem Dienst für Dich ewig.

Mein Herr, O der, auf Den ich angewiesen bin, O der, Dem ich meine Zustände klage!

Mein Herr, mein Herr, mein Herr!

Stärke meine Körperglieder in Deinem Dienst und bekräftige mein Inneres in festen Willen und verleihe mir die Ernsthaftigkeit in meiner Furcht vor Dir und Stetigkeit in meiner Verbundensein mit dem Dienst für Dich, so das ich mich leicht zu Dir bewege in den Arenen der Wetteifernden, zu Dir eile zwischen den Herausragenden, und deine Nähe glühend begehre unter den glühend Begehrenden und mich Dir nähere, mit der Nähe des Aufrichtigen, Dich fürchte mit der Furcht jener, die absolute Gewissheit haben und mich mit den Gläubigen in Deiner Nähe sammle.

O Gott, wer mir Böses will, beschließe Du es für ihn!

Und wer gegen mich intrigiert, gegen den intrigiere Du.

Mache mich zu einem Deiner Diener, mit dem besten Anteil an Dir, zum Nächsten von ihnen in der Stellung zu Dir, zum Auserwähltesten von ihnen in der Nähe zu Dir, denn dies alles kann nicht erreicht werden, außer durch Deine Huld.

Gewähre mir großzügig bei Deiner Freigebigkeit; und wende Dich mir zu bei Deiner Gnade; und lasse meine Zunge Deiner Gedenken ohne Unterlass und mein Herz bezaubert sein von Deiner Liebe!

Sei mir gnädig durch Deine günstige Erwiderung, und habe meine Fehler auf, und vergib mir meine Versehen. Du hast Deine Anbetung Deiner Diener vorgeschrieben, und ihnen befohlen, Dich demütig anzuflehen, und ihnen versichert, das sie erwidert werden.

So hab ich zu Dir, mein Herr, mein Gesicht gewandt und zu Dir mein Herr, habe ich meine Hand ausgestreckt.

So erfülle mein Gebet, in Deiner Macht, und lasse mich meine Wünsche erlangen, und zerstöre mir nicht meine Hoffnung, und erspare mir das Böse von meinen Feinden unter den Dschinn und den Menschen.

O Er, dessen Zufriedenheit schnell erreicht ist, vergib dem, der nichts besitzt außer demütigem Flehen, denn Du tust , was Du willst.

O Er, dessen Name Heilmittel und dessen Gedenken Heilung und dessen Gehorsam Reichtum ist. Sei gnädig zu dem, dessen Kapital die Hoffnung und dessen Waffe Tränen sind.

O Du, dessen Segen reich bemessen ist!

O Du Zurückweiser der Missgeschicke!

O Du licht jener, die in der Dunkelheit einsam sind!

O Du Wissender, Der niemals gelehrt wurde,

segne Muhammad und die Familienangehörigen Muhammads

und tue mit mir, was Deiner würdig ist.

Und Gott segne Seinen Gesandten und die heiligen Imame seiner Familie und schenke ihnen reichlich Frieden.

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Strömungen der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Klassik, Romantik, Vormärz und Biedermeier https://bufib.de/stroemungen-der-deutschen-literatur-des-19-jahrhunderts-klassik-romantik-vormaerz-und-biedermeier/ Sun, 13 Apr 2014 17:20:05 +0000 http://bufib.de/?p=1387 Geprägt von Schiller und Goethe – die Weimarer Klassik

Das 19. Jahrhundert ist in der deutschen Literatur vor allem das Jahrhundert von Schiller und Goethe. Sie gelten als die wichtigsten Vertreter der Klassik, deren Zeitspanne umstritten ist. Die meisten Literaturhistoriker sind sich über den Beginn der Klassik einig. Sie datieren ihn auf 1786, das Jahr der ersten Italienreise Johann Wolfgang von Goethes. Wann die auch als Weimarer Klassik bezeichnete Epoche endet, ist je nach Definition unterschiedlich. Für manche endet sie mit dem Tod Schillers im Jahr 1805, für andere mit dem Tod Goethes im Jahr 1832. Wiederum andere Definitionen nennen als Eckpunkte für die Epoche der Klassik die Jahre 1780 bis 1830, wobei sie sich auf die Überwindung des Sturm und Drang und den Beginn der Romantik beziehen. Der Stil des klassischen Altertums wird in der Klassik als Ideal betrachtet. Ziel war es, den Menschen zu entwickeln, ihn zu vervollkommnen und das Ideal der „Harmonie“ zu erfüllen. Im klassischen Altertum sahen die Vertreter der Klassik ihre Vorstellungen verwirklicht. Dementsprechend ist die wichtigste literarische Gattung das Drama. Goethe war laut Grundmann (2001, S. 135) überzeugt, dass „der Mensch universal, also sowohl ein rationales wie auch ein emotionales Wesen ist und zudem zur Humanität geboren ist“. Im Weltbild der Klassik galten Gefühl und Vernunft nicht mehr als gegensätzlich. Schiller als Vertreter der Klassik gilt als der „Dichter der Freiheit“. Ihm war es besonders wichtig, Vorbilder zu schaffen, die für Freiheit kämpfen und sich gegen Willkür und Unterdrückung wehren, wie zum Beispiel sein „Räuber“.

Literatur der Romantik (1798 bis 1830)

Parallel zur Epoche der Weimarer Klassik verlief die der Romantik. Nach dem Tod Schillers löste sie die Klassik als führende literarische Strömung ab. Die Hinwendung zur Natur, zum Übersinnlichen und Phantastischen und die „Sehnsucht nach dem Unendlichen“ (Grundmann 2001, S. 263) kennzeichnen die Romantik. Anders als die Vertreter der deutschen Klassik war für die Romantiker eine Vereinbarkeit von Vernunft und Gefühl nicht möglich, obgleich sie sich nach der Überwindung dieser Spaltung sehnten. Frühe Vertreter der Romantik sind die Brüder Schlegel, Tieck und Novalis. Hochromantische Dichter waren Brentano, Ludwig Achim von Arnim, Joseph von Eichendorff, aber auch die Brüder Grimm. Anders als viele andere geistige Strömungen, hat die Romantik nicht nur die Literatur beeinflusst, sondern wirkte sich auf sämtliche Künste aus. So ist sie in der Musik und in der Malerei ebenso zu finden, wie in der Literatur.

Biedermeier und Vormärz als weitere Strömungen

Zwischen Romantik und Realismus verortet werden die Strömungen des Biedermeier und des Vormärz. Zum Wandel des Bildes des romantischen, realitätsfernen Menschen trugen dramatische gesellschaftliche Ereignisse wie die Französische und die Industrielle Revolution bei. Während sich die Schriftsteller des Biedermeier, unter ihnen Annette von Droste-Hülshoff, Eduard Mörike und Johann Nestroy, dem häuslichen Leben zuwandten, nach Gemütlichkeit und Zurückgezogenheit suchten, handelte es sich bei den Vertretern des Vormärz um fortschrittliche, politische Dichter. Den Höhepunkt der Vormärzdichtung markierte Heinrich Heine mit seinem Werk „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Reaktionäres Streben, das Fordern politischer Umbrüche kennzeichnen die Dichtung des Vormärz, jedoch stimmen die Schriftsteller nicht zugleich in ihren Forderungen überein. Die revolutionären Bestrebungen des Vormärz sowie die gesellschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts sind es, die die Entstehung des Berufes Schriftsteller ermöglichten und die ganz entschieden zu einer Veränderung des Buchmarktes und der Entstehung von Literatur beitrugen.

 


Quellen:

  • Grundmann, Hilmar: Deutsche Literaturgeschichte für Lehrer. Stuttgart 2001.
  • http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/16/thema-literatur-der-romantik-1798-1835/
  • http://www.literaturwelt.com/epochen/vormaerz.html
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Strömungen der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts https://bufib.de/stroemungen-der-deutschen-literatur-des-18-jahrhunderts/ Sun, 13 Apr 2014 16:14:51 +0000 http://bufib.de/?p=1373 In der deutschen Literatur ist das 18. Jahrhundert geprägt von einem Nebeneinander literarischer Strömungen. Mehrere literarische Epochen existieren gleichzeitig. Die ihnen zugeordneten Werke unterscheiden sich hinsichtlich ihres Inhaltes, aber auch hinsichtlich ihrer Ästhetik.

Die Aufklärung kommt nach Deutschland

DescartesDie Epoche des Barock wird im 18. Jahrhundert abgelöst von der Aufklärung. Bei ihr stehen Vernunft und Denken im Mittelpunkt, die sich stark von dem Glauben und der kritiklosen Hingabe abgrenzen. Geschichtlich bereiteten einerseits die Glaubenskriege und ihre verheerenden Folgen der Aufklärung in Deutschland den Weg. Andererseits verbreiteten sich die Auffassungen des französischen Philosophen René Descartes. Er stellt die Vernunft in den Mittelpunkt. Sie sollte das menschliche Handeln bestimmen und sie allein war Maßstab des Guten in der Welt. Europa war zu dieser Zeit jedoch nicht allein vom französischen Rationalismus geprägt. Auch die Bewegung des englischen Empirismus mit Bacon, Hobbes, Locke und Hume als wichtigsten Vertretern prägte die deutschen Gelehrten. Anders als beim französischen Rationalismus stand nicht allein die Vernunft an vorderster Stelle, sondern die Empirie, also die Erfahrung und das Erlebte, sowie die eigene Sinneswahrnehmung. Zum wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung wurde in der Philosophie Immanuel Kant mit seiner Aufforderung; sich seines „eigenen Verstandes zu bedienen“.

Als einer der berühmtesten Aufklärer gilt Gotthold Ephraim Lessing. Neben seinen Fabeln dichtete er vor allem Dramen. Vor allem die vier Dramen „Miß Sara Sampson“, „Nathan der Weise“, „Emilia Galotti“ und „Minna von Barnhelm“ werden noch heute mit Begeisterung aufgeführt und gelesen. „Miß Sara Sampson“ war das erste deutsche bürgerliche Trauerspiel, in dessen Mittelpunkt nicht Adlige, sondern Bürgerliche standen. Vorlage des deutschen bürgerlichen Trauerspiels gelten die beiden Romane „Pamela“ und „Clarissa“ des englischen Dichters Samuel Richardson. So spielt auch Lessings Stück „Miss Sara Sampson“ in England und ist durch Konflikte innerhalb der bürgerlichen Familie gekennzeichnet.

Physikotheologie und Anakreontik

Ein bedeutender Vertreter der Lyrik der deutschen Frühaufklärung war der Dichter Barthold Heinrich Brockes. Sein „Irdisches Vergnügen in Gott“ ist ein bedeutendes Werk der Physikotheologie, die keinen Gegensatz zwischen naturwissenschaftlicher Erkenntnis und theologischem Glauben sieht, sondern beides miteinander in Einklang zu bringen vermag. Obwohl die Physikotheologen laut D’Aprile und Siebers ihrer religiösen Weltanschauung treu blieben, öffneten sie sich durch ihre empirischen Beobachtungen der wissenschaftlichen Erkenntnis.

Eine weitere Strömung des 18. Jahrhunderts stellt die Anakreontik dar. Ihr fehlt der Ernst der aufklärerischen Dichtung. In ihr geht es vielmehr darum, sinnlichen Genuss und Lebensfreude auszudrücken. Ein Vertreter der Anakreontik beziehungsweise des literarischen Rokoko war Friedrich von Hagedorn, der für eine besonders formenreiche Lyrik bekannt ist und großen Anklang bei seinen Zeitgenossen fand.

Klopstock und die Empfindsamkeit

Als einer der bedeutendsten Dichter des 18. Jahrhunderts gilt neben den berühmten Aufklärern Lessing, Goethe, Herder u. a. Friedrich Gottlieb Klopstock. Klopstock vertritt die Strömung der Empfindsamkeit und war zugleich Pietist. Neben religiösen Aspekten wurden Werke wie „Der Messias“ getragen von einer Betonung der Gefühle und des Seelenlebens.

Sturm und Drang – eine Gegenbewegung zur Aufklärung?

Die Strömung des Sturm und Drang wird in der deutschen Literaturgeschichte ganz unterschiedlich bewertet. Während manche sie als Teil der Aufklärung betrachten, gilt sie anderen als Fortführung oder als Gegenbewegung. Fest steht, dass sie eine Revolution darstellte und besonders von jungen Autoren geprägt war, die sich gegen die bestehende Ordnung wandten. Eines der bedeutendsten Werke des Sturm und Drang ist Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, das Ulrich Plenzdorf als Vorlage für „Die neuen Leiden des jungen W.“ diente, welches 1972 erstmals in der DDR aufgeführt wurde.

 


Quellen:

  •  Alt, Peter-André: Aufklärung. Stuttgart/Weimar 1996.
  •  D’Aprile, Iwan-Michelangelo / Siebers, Winfried: Das 18. Jahrhundert. Zeitalter der Aufklärung. Berlin 2008.
  •  Grundmann, Hilmar: Deutsche Literaturgeschichte für Lehrer. Stuttgart 2001.
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Mama (Anasheed) https://bufib.de/mama-anasheed/ https://bufib.de/mama-anasheed/#comments Thu, 10 Apr 2014 21:41:20 +0000 http://bufib.de/?p=1329

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Bittgebet für den Montag https://bufib.de/bittgebet-fuer-den-montag/ Wed, 09 Apr 2014 07:00:16 +0000 http://bufib.de/?p=1174 https://dl.dropboxusercontent.com/s/sz0gpi5wt2gsxx7/Bittgebet%20Montag.mp3

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen 

Aller Lobpreis gebührt Allah, 
Der niemanden zugestand, zu bezeugen, 
wie Er die Himmel und die Erde erschuf, 
und der keinen Helfer nahm, 
als Er die Seelen zustande brachte. 
Er hat keinen Gefährten in der Göttlichkeit 
und keinen Unterstützer in der Einheit. 

Zungen verstummen angesichts der Grenzen, Ihn zu beschreiben; 
Intellekte versagen vor dem Kern der Kenntnis von Ihm; 
Tyrannen fallen nieder aus Ehrfurcht vor Ihm; 
Gesichter werden demütig aus Furcht vor Ihm, 
und alles Mächtige gibt Seiner Mächtigkeit nach. 

So gebührt Dir die Lobpreisung 
immer wieder, gut bemessen, fortdauernd, planmäßig. 
Und mögen Seine Segnungen unaufhörlich auf Seinem Gesandten sein, 
Sein Gruß immerwährend, ewig! 

Oh Allah, 
Lasse den Beginn meines Tages Rechtschaffenheit sein, 
seine Mitte Wohlstand 
und sein Ausgang Erfolg! 
Ich suche Zuflucht bei Dir vor einem Tag, 
dessen Beginn Angst ist, 
dessen Mitte Besorgnis 
und dessen Ausgang Schmerz ist! 

Oh Allah, 
ich erbitte Vergebung von Dir 
Für jedes Gelübte, das ich gelobt habe, 
für jedes Versprechen ,das ich versprochen habe, 
und für jeden Treueeid, den ich geschworen habe, 
und die ich dann versäumt habe, für Dich einzuhalten. 

Ich bitte Dich 
bezüglich der Klagen Deiner Diener über mich: 
Wenn es einen Diener gibt unter Deinen Dienern 
oder einen Handlanger unter Deinen Handlangern, 
der eine Klage gegen mich hat, 
weil ich ihm Unrecht getan habe 
hinsichtlich seiner selbst, seines Rufes, seines Besitzes, 
seiner Frau oder seines Kindes, 
ich in seiner Abwesenheit schlecht über ihn gesprochen habe, 
eine Belastung für ihn war aufgrund von Neigung, Laune, Verachtung, 
Eifer ,falschem Anschein, Frömmelei, 
gleich ob er anwesend oder abwesend, tot oder lebendig war, 
so dass meine Hände ihn nicht erreichen 
und meine Fähigkeit zu beschränkt war, um ihn zu entschädigen 
oder meine Verpflichtung ihm gegenüber aufzuheben. 

Ich bitte Dich, 
Oh Er, Der alle Objekte der Bedürftigkeit besitzt, 
die von Seinem Willen gewährt werden 
und nach Seinem Wunsch sich eilen, 
dass Du Mohammad und die Familie Mohammads segnest, 
denjenigen (dem ich Unrecht getan habe) mit mir 
zufrieden sein lässt auf die Art und Weise, die Du willst, 
und mir von Dir Gnade gewährst! 
Vergebung bedeutet für Dich keine Abnahme 
und Geben schadet Dir nicht, 
oh Gnädigster der Gnädigen! 

Oh Allah, 
gewähre mir an jedem Montag zwei Segnungen von Dir: 
Die Glückseligkeit, Dir an seinem Anbeginn zu gehorchen, 
und die Segnung Deiner Vergebung an seinem Abschluss. 

Oh Er, 
der Gott ist, 
und außer Dem niemand Vergebung für Sünden gewährt.

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Bittgebet für den Dienstag https://bufib.de/bittgebet-fuer-den-dienstag/ Wed, 09 Apr 2014 06:00:53 +0000 http://bufib.de/?p=1197 https://dl.dropboxusercontent.com/s/8btggjiiy9s28w6/Bittgebet%20Dienstag.mp3

اَلْحَمْدُ للهِ وَالْحَمْدُ حَقُّهُ كَما يَسْتَحِقُّهُ حَمْداً كَثيراً وَاَعُوذُ بِهِ مِنْ شَرِّ نَفْسى اِنَّ النَّفْسَ لاََمّارَةٌ بِالسُّوءِ اِلاّ ما رَحِمَ رَبّى وَاَعُوذُ بِهِ مِنْ شَرِّ الشَّيْطانِ الَّذى يَزيدُنى ذَنْباً اِلى ذَنْبى وَاَحْتَرِزُ بِهِ مِنْ كُلِّ جَبّار فاجِر وَسُلْطان جائِر وَعَدُوّ قاهِر اَللّـهُمَّ اجْعَلْنى مِنْ جُنْدِكَ فَاِنَّ جُنْدَكَ هُمُ الْغالِبُونَ وَاجْعَلْنى مِنْ حِزْبِكَ فَاِنَّ حِزْبَكَ هُمُ الْمُفْلِحُونَ وَاجْعَلْنى مِنْ اَوْلِيآئِكَ فَاِنَّ أولياءك لا خَوْفٌ عَلَيْهِمْ وَلا هُمْ يَحْزَنُونَ اَللّـهُمَّ اَصْلِحْ لى دينى فَاِنَّهُ عِصْمَةُ اَمْرى وَاَصْلِحْ لى اخِرَتى فَاِنَّها دارُ مَقَرّى وَاِلَيْها مِنْ مُجاوَرَةِ اللِّئامِ مَفَرّى وَاجْعَلِ الْحَيوةَ زِيادَةً لى فى كُلِّ خَيْر وَالْوَفاةَ راحَةً لى مِنْ كُلِّ شَرٍّ اَللّـهُمَّ صَلِّ عَلى مُحَمَّد خاتَمِ النَّبِيّينَ وَ تَمامِ عِدَّةِ الْمُرْسَلينَ وَعَلى آلِهِ الطَّيِّبينَ الطّاهِرينَ وَاَصْحابِهِ الْمُنْتَجَبينَ وَهَبْ لى فِى الثُّلاثاءِ ثَلاثاً لا تَدَعْ لى ذَنْباً اِلاّ غَفَرْتَهُ وَلا غَمّاً اِلاّ اَذْهَبْتَهُ وَلا عَدُوّاً اِلاّ دَفَعْتَهُ بِبِسْمِ اللهِ خَيْرِ الاَْسْماءِ بِسْمِ اللهِ رَبِّ الاَْرْضِ وَالسَّماءِ اَسْتَدْفِعُ كُلَّ مَكْروه اَوَّلُهُ سَخَطُهُ وَاَسْتَجْلِبُ كُلَّ مَحْبُوب اَوَّلُهُ رِضاهُ فَاخْتِمْ لى مِنْكَ بِالْغُفْرانِ يا وَلِيَّ الاِْحْسان.

[tabs ]
[tab title=“Deutsch“]Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Oh Allah, segne Mohammad und die (reine) Nachkommenschaft Mohammads

Aller Lobpreis gebührt Allah,
und der Lobpreis ist Sein Recht,
weil Er allein ihn verdient,
Lobpreis in Hülle und Fülle.
Ich suche Zuflucht bei Ihm vor der Schlechtigkeit meiner Seele,
„denn die Seele gebietet oft Böses; davon sind jene ausgenommen,
derer mein Herr sich erbarmt.“

Ich suche Zuflucht bei Ihm vor dem Übel des Satans,
der Sünden zu meinen Sünden hinzufügt.
Ich suche Schutz bei Ihm vor jedem elenden Tyrannen,
ungerechten Herrscher,
und bezwingenden Feind.

Oh Allah,
lass‘ mich zu Deiner Heerschar gehören,
denn Deine Heerschar wird sicher siegreich sein.
Lass‘ mich zu deiner Partei gehören,
denn Deine Partei ist die erfolgreiche.
Und lass‘ mich zu Deinen Freunden gehören,
denn über Deine Freunde wird keine Furcht kommen,
noch sollen sie traurig sein.

Oh Allah,
lasse für mich meine Religion in Ordnung sein,
denn sie ist das schützende Band meiner Angelegenheit,
lasse für mich mein Jenseits in Ordnung sein,
denn es ist die Heimstätte meiner dauerhaften Bleibe
und dorthin fliehe ich
aus der Nachbarschaft des Abscheulichen!

Lasse das Leben ein Zuwachs an allem Guten für mich sein
und den Tod eine Verringerung von jedem Übel!

Oh Allah,
segne Mohammad,
das Siegel der Propheten,
und die Vervollständigung der Zahl der Gesandten,
seine Familie, die Guten, die Reinen,
und seine Gefährten, die Auserwählten,
und gewähre mir am Dienstag dreierlei:

Lasse
keine Sünde für mich übrig,
es sei denn, Du vergibst sie,
kein Leid für mich übrig,
es sei denn, Du nimmst es hinweg,
keinen Feind für mich,
es sei denn, Du wehrst ihn ab.

Mittels „im Namen Allahs“, dem besten der Namen,
im Namen Allahs,
Herr von Erde und Himmel,
strebe ich danach,
alles Verhasste abzuwehren,
und das erste davon ist Sein Zorn,
und ich strebe danach,
alles Liebenswerte anzuziehen,
und das erste davon ist Sein Wohlgefallen!

So besiegle (mein Schicksal) mit Vergebung von Dir,
oh Schutzherr der Wohltätigkeit![/tab]
[tab title=“Transliteration“]Bismillaahir-rah’maanir-rah’eem

Allaahumma s’alli a’laa muh’ammadin’w wa aali muh’ammad

Alh’amdu lillaahi wal h’amdu h’aqquhoo kamaa yastah’iqquhoo h’amdan katheeraa wa a-o’od’u bihee min sharri nafsee innan nafsa la-ammaaratun bis-sooo-i illaa maa rah’ima rabbee wa a-o’od’u bihee min sharrish shayt’aanil lad’ee yazeedunee d’amban ilaa d’ambee wa ah’tarizu bihee min kulli jabbaarin faajirin wa sult’aanin jaa-irin wa a’duwwin qaahir allahummaj-a’lnee min jundika fa-inna jundaka humul ghaaliboon waj-a’lnee min hizbika fa-inna h’izbaka humul muflih’oon waj-a’lnee min awliyaa-ika fa-inna awliyaaa-aka laa khawfun a’layhim wa laa hum yah’zanoon

allaahumma as’lih’ lee deenee fa-innahoo i’s’matu amree wa as’lih’lee aakhiratee fa-innahaa daaru maqarree wa ilayhaa min mujaawaratil li-aami mafarree waj-a’lil h’ayaata ziyaaddatan lee fee kulli khayr wal wafaata raah’atan lee min kulli sharr

allaahumma s’alli a’laa muh’ammadin khaatamin nabiyyeen wa tamaami i’ddatil mursaleen wa a’laa aalihit’ t’ayyibeenat’ t’aahireen wa as’h’aabihil muntajabeen wa hab lee fith thulathaaa-i thalaathaa laa tadaa’-lee d’amban illaa ghafartahoo wa laa ghamman illaa ad’habtahoo wa laa a’duwwan illaa dafaa’-tahoo bi-bismillaahi khayril asmaaa-i bismillaahi rabbil arz’’i was-samaaa-i astadfi-u’kulla makroohin awwalahoo sakhat’uhoo wa astajlibu kulla mah’boobin awwaluhoo riz’’aahu fakh-tim lee minka bil ghufraani yaa waliyyal ih’saan

allaahumma s’alli a’laa muh’ammadin’w wa aali muh’ammad[/tab]
[/tabs]

]]> Bittgebet für Mittwoch https://bufib.de/bittgebet-fuer-mittwoch/ Wed, 09 Apr 2014 05:00:54 +0000 http://bufib.de/?p=1199 https://dl.dropboxusercontent.com/s/tu965s3slg3dn91/Bittgebet%20Mittwoch.mp3

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Aller Lobpreis gebührt Allah, 
Der euch die Nacht zu einer Verhüllung 
und den Schlaf zur Ruhe 
und den Tag zum Aufstehen gemacht hat. 

Dir gebührt Lobpreis, 
denn Du hast mich aus meinem Schlaf erweckt, 
-und hättest Du es gewollt, 
hättest Du ihn immerwährend sein lassen- 
ein immerwährender Lobpreis, 
der niemals unterbrochen wird 
und dessen Zahl 
die Geschöpfe niemals zählen werden! 

Oh Gott, 
Dir gebührt Lobpreis, 
denn Du hast erschaffen, 
dann wohlgestaltet, 
verfügt und beschlossen, 
den Tod gebracht und Leben geschenkt 
krank gemacht und geheilt, 
froh gestimmt und heimgesucht 
auf dem Thron gesessen 
und das Königreich umfasst. 

Ich flehe Dich inständig an, 
mit dem Flehen desjenigen, 
dessen Mittel schwach sind, 
dessen Strategien unterbunden wurden, 
dessen Termin nahe gerückt ist, 
dessen Erwartung in diese Welt geschrumpft ist, 
dessen Bedürftigkeit nach Deiner Gnade sich verstärkt hat, 
dessen Reue über seine Nachlässigkeit groß geworden ist, 
dessen Ausrutschen und Straucheln viel geworden ist, 
und dessen Reue aufrichtig Deinem Antlitz geweiht ist. 

So segne Mohammad, 
das Siegel der Propheten, 
und seine Familie, die Guten, die Reinen, 
und gewähre mir die Fürsprache Mohammads 
(Gott segne ihn und seine Familie) 
und beraube mich nicht seiner Gesellschaft! 
Wahrlich, Du bist der Barmherzigste aller Barmherzigen! 

Oh Gott, 
verfüge am Mittwoch vier Dinge für mich: 

Bringe mich dazu, 
im Gehorsam Dir gegenüber stark zu sein, 
bei Deiner Anbetung froh zu sein, 
Deine Belohnung zu wünschen, 
und mich dem zu enthalten, was mir Deine 
schmerzliche Bestrafung zueignen würde. 

Du bist sanft zu wem Du willst.

 

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Bittgebet für Donnerstag https://bufib.de/bittgebet-fuer-donnerstag/ Wed, 09 Apr 2014 04:00:46 +0000 http://bufib.de/?p=1202 https://dl.dropboxusercontent.com/s/8dg7aapxgfqprvm/Bittgebet%20Donnerstag.mp3

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Lobpreis gebührt Allah,
Der in Seiner Macht die dunkle Nacht hinweg genommen hat
und in Seiner Gnade den Sicht gebenden Tag gebracht hat.
Er hat mich in Seiner Helligkeit bekleidet
und mir Seinen Segen gewährt.

Oh Gott,
gerade so wie Du mich an diesem Tag verschont hast,
so verschone mich auch an seinesgleichen,
segne den Propheten Mohammad und seine Familie,
quäle mich nicht an ihm und in anderen Nächten
und an anderen Tagen,
indem Du mir erlaubst,
unerlaubte Handlungen zu begehen
und mich in Sünden zu kleiden;
gewähre mir sein Gutes,
das Gute von allem an ihm,
und das Gute von allem nach ihm;
und wende sein Übel von mir ab,
das Übel von allem an ihm,
und das Übel von allem nach ihm!

Oh Gott,
beim schützenden Vertrag des Islam,
suche ich das Gespräch mit Dir!
Bei der Unverletzlichkeit des Qur’an
vertraue ich auf Dich!
Bei Mohammad, dem Erwählten, (Gott segne ihn und seine Familie)
suche ich die Fürsprache bei Dir!
So anerkenne meinen schützenden Vertrag,
durch den mein Bedarf hoffentlich gewährt wird,
oh Barmherzigster aller Barmherzigen!

Oh Gott,
verfüge für mich am Donnerstag fünferlei
was niemand umfasst außer Deiner Großzügigkeit
und niemand unterstützt außer Deinen Gnadenerweisen:
Gesundheit,
durch die ich die Kraft habe, Dir gehorsam zu sein,
Anbetung,
durch die ich Deine reichliche Belohnung verdienen kann,
Reichtum in meinem Zustand
durch erlaubte Versorgung
und dass Du mich sicher sein lässt an den Orten der Furcht
durch Deine Sicherheit,
und mich in Deine Festung lässt
vor dem Angriff von Befürchtungen und Sorgen!
Segne Mohammad und seine Familie,
und lasse mich seine Fürsprache suchen als ein
Fürsprecher, der am Tag der Auferstehung von Nutzen ist.

Wahrlich, Du bist der Barmherzigste aller Barmherzigen!

 

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Bittgebet für Freitag https://bufib.de/bittgebet-fuer-freitag/ Wed, 09 Apr 2014 03:00:50 +0000 http://bufib.de/?p=1204 https://dl.dropboxusercontent.com/s/g9nnwn6yh7u1y62/Bittgebet%20Freitag.mp3

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Aller Lobpreis gebührt Allah, 
dem Ersten 
vor dem Hervorbringen und Schenken von Leben, 
und dem Letzten 
nach der Vernichtung aller Dinge, 
dem Allwissenden, Der 
nicht den vergisst, der Seiner gedenkt, 
den nicht erniedrigt ,der Ihm dankt, 
den nicht enttäuscht, der Ihn anbetet 
und dem nicht die Hoffnungen unterbindet, 
der seine Hoffnungen in Ihn setzt! 

Oh Gott, 
ich rufe Dich zum Zeugen, 
und Du genügst als Zeuge, 
und ich rufe zu Zeugen 
alle Deine Engel 
die Bewohner Deiner Himmel, 
die Träger Deines Thrones 
Deine Propheten und 
Deine Gesandten, die Du entsandt hast, 
dass ich bezeuge, dass Du Gott bist, 
es keinen Gott gibt außer Dir, Dir allein, 
Der keinen Gefährten hat noch Seinesgleichen, 
Dein Wort keinen Mangel hat 
noch irgendeine Veränderung erfährt; 
Mohammad (Gott segne ihn und seine Familie) 
Dein Diener und Gesandter ist, 
Er hat den Dienern das überbracht, 
was Du ihm aufgetragen hast, 
Er eiferte für Gott wie es Ihm gebührt, 
Er brachte die gute Nachricht von der Wahrheit der Belohnung 
und Er warnte vor der Wahrhaftigkeit der Bestrafung. 

Oh Gott, 
mache mich standhaft in Deiner Religion, 
so lange Du mich am Leben hältst, 
lasse mein Herz nicht abweichen, 
nachdem Du mich geleitet hast, 
und gewähre mir Deine Gnade, 
wahrlich, Du bist der unablässig Gebende. 

Segne Mohammad und die Familie Mohammads, 
mache mich zu einem seiner Anhänger und Parteigänger, 
versammle mich in seiner Gruppe, 
und gewähre mir den Erfolg, 
die Pflichtgebote des Freitags zu erledigen, 
die Du mir an ihm aufgetragen hast, 
und die Segnung zu erlangen, 
die Du seinem Volk zugeteilt hast 
am Tag der Vergeltung! 

Wahrlich, Du bist allmächtig, allweise.

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Bittgebet für Samstag https://bufib.de/bittgebet-fuer-samstag/ Wed, 09 Apr 2014 02:00:20 +0000 http://bufib.de/?p=1208 https://dl.dropboxusercontent.com/s/vtrxhq4f64pliet/Bitgebet%20Samstag%20-%20Ghrayyeb.mp3

بِسْمِ اللهِ كَلِمَةُ الْمُعْتَصِمينَ وَمَقالَةُ الْمُتَحَرِّزينَ وَاَعُوذُ بِاللهِ تَعالى مِنْ جَوْرِ الْجائِرينَ وَكَيْدِ الْحاسِدينَ وَبَغْيِ الظّالِمينَ وَاَحْمَدُهُ فَوْقَ حَمْدِ الْحامِدينَ اَللّـهُمَّ اَنْتَ الْواحِدُ بِلا شَريكِ وَالْمَلِكُ بِلا تَمْليك لا تُضادُّ فى حُكْمِكَ وَلا تُنازَعُ فى مُلْكِكَ أَسْأَلُكَ اَنْ تُصَلِّيَ عَلى مُحَمَّد عَبْدِكَ وَرَسُولِكَ وَاَنْ تُوزِعَنى مِنْ شُكْرِ نُعْماكَ ما تَبْلُغُ بى غايَةَ رِضاكَ وَاَنْ تُعينَنى عَلى طاعَتِكَ وَلُزُومِ عِبادَتِكَ وَاسْتِحْقاقِ مَثُوبَتِكَ بِلُطْفِ عِنايَتِكَ وَتَرْحَمَني بِصَدّى عَنْ مَعاصيكَ ما اَحْيَيْتَنى وَتُوَفِّقَنى لِما يَنْفَعُني ما اَبْقَيْتَني وَاَنْ تَشْرَحَ بِكِتابِكَ صَدْري وَتَحُطَّ بِتِلاوَتِهِ وِزْري وَتَمْنَحَنِيَ السَّلامَةَ فى دينى وَنَفْسى وَلا تُوحِشَ بى اَهْلَ اُنْسي وَتُتِمَّ اِحْسانَكَ فيما بَقِىَ مِنْ عُمْرى كَما اَحْسَنْتَ فيما مَضى مِنْهُ يا اَرْحَمَ الرّاحِمين.

[tabs ]
[tab title=“Deutsch“]Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

„Im Namen Allahs“,
die Worte derer, die an Ihm festhalten,
die Rede derer, die Seinen Schutz suchen!

Ich suche Zuflucht bei Gott (hoch erhaben ist Er)
vor der Ungerechtigkeit der Ungerechten,
der Betrügerei der Neidischen
und der Unterdrückung der Missetäter.

Und ich lobpreise Ihn
über den Lobpreis der Lobpreisenden hinaus!

Oh Gott,
Du bist der Eine ohne Gefährten,
und der König,
ohne zum Herrscher gemacht worden zu sein;
niemand widersetzt sich Dir in Deinem Erlass
und niemand konkurriert mit Dir
in Deinem Königtum!

Ich bitte Dich,
segne Mohammad und seine Familie,
Deinen Diener und Deinen Gesandten,
erfülle mich mit einer Dankbarkeit für Deine Gunsterweise,
die mich bis an die äußerste Grenze Deines
Wohlgefallens gelangen lässt.

Hilf‘ mir durch den Sanftmut Deines Alleinseins,
Dir gehorsam zu sein,
daran festzuhalten, Dich anzubeten,
und Deine Belohnung zu verdienen.

Sei mir gnädig,
schließe mich von Handlungen des Ungehorsams Dir gegenüber aus
solange Du mich am Leben hältst.

Gewähre mir Erfolg in dem, was mir nutzt,
solange Du mich verschonst.

Weite meine Brust mit Deinem Buch,
vermindere meine Bürde durch seine Lesung.

Verleihe mir Wohlergehen
in meiner Religion und meiner Seele.

Entfremde mir nicht meine Vertrauten,
und vervollständige Deine Wohltätigkeit in der mir
noch verbliebenen Lebenszeit,
grade so, wie Du Mildtätigkeit in der vergangenen
(Lebenszeit) gezeigt hast.

Oh Barmherzigster aller Barmherzigen![/tab]
[tab title=“Transliteration“]BISMILLAAHIR-RAH’MAANIR-RAH’EEM

ALLAHUMA S’ALLI A’LAA MUHA’AMMADIN’W WA AALI MUHAMMAD

BISMILLAH KALIMATUL MUA’ TAS’IMEENA WA MAQAALATUL MUTAH’ARRIZEEN WA A-O’OD’U BILLAAHI TA-A’ALAA MIN JAWRIL JAAA- IREENA WA KAYDIL H’AASIDEENA WA BAGHYIZ’ ZAALIMEEN WA AH’MADUHOO FAWQA H’AMDIL HAAMIDEEN ALLAHUMMA ANTAL WAAH’IDU BILAA SHAREEKIN WAL MALIKU BILAA TAMLEEKIN LAA TUZ”AADDU FEE HUKMIKA WA LAA TUNAAZA-U’ FEE MULKIKA AS-ALUKA AN TUS’ALLIYA A’LAA MUH’AMMADIN A’BDIKA WA RASOOLIKA WA AN TOOZI-A’NEE MIN SHUKRI NUA’- MAAKA MAA TABLUGHU BEE GHAAYATA RIZ”AAKA WA AN TU-E’ENANEE A’LAA T’AA-A’TIKA WA LUZOOMI I’BADATIKA WAS TIH’QAAQI MATHOOBATIKA BI LUT’FI I’NAAYATIKA WA TARH’AMANEE BI S’ADEE A’N MA-A’AS’EEKA MAA AH’YAYTANEE WA TUWAFIQANEE LIMAA YANFA-UNEE MAA ABQAYTANEE WA AN TASHRAH’A BIKITAABIKA S’ADREE WA TAH’UTTA BI – TILAAWATIHEE WIZREE WA TAMNAH’NIS SALAAMATA FEE DEENEE WA NAFSEE WA LAA TOOH’ISHA BEE AHLA UNSEE WA TUTIMMA IH’SAANAKA FEEMAA BAQIYA MIN U’MREE KAMAAA AH’SANTA FEEMAA MAZ”AA MINHU YAA ARH’AMAR RAAH’IMEEN ALLHUMMA S’ALLI ALAA MUH’AMMADIN W WA AALI MUHAMMAD[/tab]
[/tabs]

 

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

„Im Namen Allahs“, 
die Worte derer, die an Ihm festhalten, 
die Rede derer, die Seinen Schutz suchen! 

Ich suche Zuflucht bei Gott (hoch erhaben ist Er) 
vor der Ungerechtigkeit der Ungerechten, 
der Betrügerei der Neidischen 
und der Unterdrückung der Missetäter. 

Und ich lobpreise Ihn 
über den Lobpreis der Lobpreisenden hinaus! 

Oh Gott, 
Du bist der Eine ohne Gefährten, 
und der König, 
ohne zum Herrscher gemacht worden zu sein; 
niemand widersetzt sich Dir in Deinem Erlass 
und niemand konkurriert mit Dir 
in Deinem Königtum! 

Ich bitte Dich, 
segne Mohammad und seine Familie, 
Deinen Diener und Deinen Gesandten, 
erfülle mich mit einer Dankbarkeit für Deine Gunsterweise, 
die mich bis an die äußerste Grenze Deines 
Wohlgefallens gelangen lässt. 

Hilf‘ mir durch den Sanftmut Deines Alleinseins, 
Dir gehorsam zu sein, 
daran festzuhalten, Dich anzubeten, 
und Deine Belohnung zu verdienen. 

Sei mir gnädig, 
schließe mich von Handlungen des Ungehorsams Dir gegenüber aus 
solange Du mich am Leben hältst. 

Gewähre mir Erfolg in dem, was mir nutzt, 
solange Du mich verschonst. 

Weite meine Brust mit Deinem Buch, 
vermindere meine Bürde durch seine Lesung. 

Verleihe mir Wohlergehen 
in meiner Religion und meiner Seele. 

Entfremde mir nicht meine Vertrauten, 
und vervollständige Deine Wohltätigkeit in der mir 
noch verbliebenen Lebenszeit, 
grade so, wie Du Mildtätigkeit in der vergangenen 
(Lebenszeit) gezeigt hast. 

Oh Barmherzigster aller Barmherzigen!

 

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Bittgebet für den Sonntag https://bufib.de/bittgebet-fuer-den-sonntag-2/ Wed, 09 Apr 2014 01:00:07 +0000 http://bufib.de/?p=1170

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Im Namen Allahs, von dem ich nichts erhoffe als Freigebigkeit
und von Dem ich nichts fürchte als Gerechtigkeit!

Ich vertraue auf Sein Wort, und ich klammere mich nur an Sein Seil!
In Dir suche ich Schutz -Oh Besitzer von Gnade und gutem Wunsch –
vor Falschheit und Feindschaft,
vor den veränderungen der Zeit,
und der Wiederkehr von Sorgen,
vor dem Treffen von Unglücken,
und vor dem Ablauf meiner Frist bevor ich vorbereitet und bereit bin.

Von Dir suche ich Rechtleitung zu dem,
was Rechtschaffenheit und in Ordnung bringen enthält.
Von Dir suche ich Hilfe bei dem,
was verbunden ist mit Erfolg und einer günstigen Antwort.
Von Dir erflehe ich das Gewand des Wohlergehens
und seine Vervollkommnung
und die Decke der Gesundheit und deren Bestand.

Ich suche Zuflucht bei Dir, mein Herr, vor dem stacheln der Satane,
und ich suche Schutz in Deiner Macht vor der Ungerechtigkeit der Mächtigen.

So nimm meine geleisteten Gebete und Fasten an
und lasse mein morgen und was danach kommt besser sein für mich
als meine gegenwärtige Stunde und mein Heute!
Erhöhe mich innerhalb meiner Sippe und meinem Volk
und beschütze mich beim Wachen und Schlafen!
Denn Du bist Gott, der beste Beschützer,
und Du bist der barmherzigste Erbarmer.

Oh Gott, ich höre auf damit , Dir an diesem Tag und an allen Sonntagen die ihm folgen,
andere beizugesellen und mit der Ketzerei,
und aufrichtig widme ich Dir mein demütiges Flehen,
ich wende mich an Deine Antwort.

So segne Mohammad und die Familie Mohammads,
den Besten Deiner Schöpfung,
den Aufrufer zu Deiner Wahrheit,
erhöhe mich mit Deiner Erhebung, die niemals Verlust erleiden muss,
schütze mich mit Deinem Auge, das niemals schläft;
Und besiegle meine Lage in dem Du mich von allem loslöst außer Dir,
und mein leben mit Vergebung.

Wahrlich, Du bist der Allverzeihende, der Allbarmherzige.

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Freiheit und ihre Schranken im rechtsstaatlichen Sinne https://bufib.de/freiheit-und-ihre-schranken-im-rechtsstaatlichen-sinne/ Fri, 04 Apr 2014 09:48:41 +0000 http://bufib.de/?p=883 Der Begriff Freiheit bedeutet, dass ein Mensch seinen Willen und sein Handeln selbst bestimmen kann und er keinem Zwang von Außen unterworfen ist. Die Freiheit des Einzelnen ist ein Grund- und Menschenrecht einer jeden modernen Demokratie. Doch gibt es in einer Demokratie keine absolute Freiheit. Denn würde jeder Einzelne nur noch das tun, was er selbst für richtig hält und sich an keine Gesetze mehr halten, spräche man von einer Anarchie. In einem demokratischen, politischen System endet die Freiheit des einen an dem Punkt, an dem er durch die Ausübung der eigenen Freiheit die Freiheit eines anderen beschneidet. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und im Grundgesetz gesetzlich geregelt. In Art. 2 Abs. 1 heißt es, dass jeder „das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ hat „soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“. Gemäß Art. 2 Abs. 2 des Grundgesetzes hat jeder „das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“. In diese Rechte darf nur mittels eines Gesetzes eingegriffen werden. Der moderne Freiheitsgedanke ist noch gar nicht so alt. Er findet seinen Ursprung in der Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Da es bei dem Freiheitsgedanken nicht um eine absolute Freiheit geht, sondern die Freiheit des Einzelnen immer im Verhältnis zur Freiheit der Gemeinschaft gesehen werden muss, ist der Freiheitsbegriff auch heute noch Thema vieler Diskussionen. Vor allem, wenn es um das Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit oder um Freiheit und Gleichheit geht, sind die Meinungen, wie weit der Freiheitsbegriff gefasst werden darf, sehr unterschiedlich.   

Die Geschichte des modernen Freiheitsbegriffs

Der Begriff der Freiheit, so wie wir ihn heute in der Bundesrepublik Deutschland verstehen, geht auf die Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert zurück. Eine Errungenschaft der Aufklärung war es, die vormodernen Gesellschaftsstrukturen zu hinterfragen. Dabei wurden vor allem Konzepte wie die Trennung von Staat und Kirche, die Begrenzung der Machtausübung des Staates und die Gewaltenteilung diskutiert. In der amerikanischen Verfassung von 1787 kam es erstmalig zu einer Verankerung der Freiheit aller Menschen als Verfassungsgrundsatz. Die Freiheit war auch einer der drei Grundpfeiler der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit oder liberté, égalité, fraternité). Die Trennung von Staat und Kirche wurde in der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 in Frankreich vollzogen. In Deutschland kam es erstmalig während der Frankfurter Nationalversammlung 1848 zu einer Berücksichtigung der Menschen- und Bürgerrechte im Reichsgesetz. Damit wurden Freiheitsrechte, wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, im Gesetz festgeschrieben. Während des deutschen Kaiserreichs von 1871-1918 trafen die traditionellen monarchistischen Kräfte und die modernen demokratischen Kräfte in Deutschland aufeinander. Dies hemmte eine zügige Entwicklung im Deutschen Reich hin zu einem demokratischen Rechtsstaat. Die wohl größte Errungenschaft des Reichskanzlers Otto von Bismarck in dieser Zeit war die Einführung eines umfangreichen Versicherungssystems, wie der Kranken-, Unfall- oder Altersversicherung, das als einer der Grundlagen des heutigen Sozialstaates gilt. Die Weimarer Republik (1918-1933) wird als erstes demokratisches politisches System in Deutschland gesehen. Doch das System war instabil, denn auch hier rangen die traditionellen und modernen Kräfte miteinander um die Macht. Die Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) schaffte alle demokratischen Grundrechte der deutschen Bürger ab und setzte anstelle der parlamentarischen Demokratie einen autoritären Führerstaat. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einer Teilung des deutschen Staates. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) (1949-1990) wurde ein sozialistischer Staat eingerichtet, der sich dem Führerprinzip Lenins unterwarf. Zeitgleich entstand im Jahr 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Mit der Verabschiedung des Grundgesetzes am 8. Mai 1949 stellte der Parlamentarische Rat die Weichen für die Einführung eines parlamentarischen Regierungssystems. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bei.

Freiheit und Sicherheit

Wenn wir von Freiheit in einem demokratischen System sprechen, geht es in der Regel um die politische Freiheit des Einzelnen. Nach dem Prinzip der politischen Freiheit hat jeder Bürger das Recht, sich am demokratischen Diskurs zu beteiligen und seine Interessen zu vertreten. Doch wie schon gesagt, ist die Freiheit des Einzelnen in einer Demokratie nicht absolut. Nutzt zum Beispiel ein Bürger sein Recht auf freie Meinungsäußerung, um die Freiheit eines anderen zu beschneiden, ist es die Aufgabe des Staates einzuschreiten, um für die Sicherheit desjenigen zu sorgen, dessen Freiheitsrechte eingeschränkt werden. Die Vereinbarkeit von Freiheit und Sicherheit in einer Demokratie ist in diesem Zusammenhang ein immer wieder diskutiertes Thema. Wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in einer Demokratie zueinander? Sind es zwei Pole, die völlig gegensätzlich und unvereinbar sind? Das heißt, können Freiheit oder Sicherheit nur zu Lasteten des anderen gewährleistet sein? Oder ist die Sicherheit der Bürger eine Grundvoraussetzung, damit sie ihre Freiheitsrechte ausleben können? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Bürger sich sicher fühlen können muss, wenn er seine Freiheitsrechte in Anspruch nimmt. Gleichzeitig muss der Staat dafür sorgen, dass die Freiheit in einer Demokratie gesichert ist. Ziel des Diskurses um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit sollte also immer sein, wie sich Freiheit und Sicherheit in einer Demokratie miteinander vereinbaren lassen.

Freiheit und Gleichheit 

Gleichheit in einem demokratischen System bedeutet, dass vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind. Dies gewährleistet der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes Art. 3 Abs. 1. Wenn es allerdings um das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit geht, ist mit Gleichheit zumeist die Gleichheit im wirtschaftlichen Sinne gemeint. Die soziale Marktwirtschaft steht für wirtschaftliche Freiheit in einer demokratischen Wirtschaftsordnung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Unternehmen auf dem Wirtschaftsmarkt ohne jegliche staatliche Kontrolle agieren können. So ist es zum Beispiel Aufgabe des Staates einzugreifen, wenn ein Unternehmen durch eine Monopolherrschaft den Wettbewerb auf dem freien Markt untergräbt. Doch auch auf anderen Ebenen steht das Gleichheitsprinzip im Verhältnis zur Freiheit zur Diskussion. Zum Beispiel wenn es um die Frage geht, ob Schüler Schulkleidung tragen sollten, ob das Tragen von religiösen Symbolen in Schulen oder öffentlichen Räumen erlaubt sein sollte oder ob es in einer christlich geprägten Kultur erwünscht ist, auch anderen Religionen ihre Religionsausübung zuzulassen, zum Beispiel durch den Bau von Moscheen oder Synagogen. Dieser letzte Punkt trifft ein grundsätzliches Problem von der Vereinbarkeit von Freiheit und Gleichheit in einer Demokratie, nämlich wie sich ein säkularer Staat zur Religion im Allgemeinen und der Religionsausübung im Besonderen verhalten soll.

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Allgemeines zu den 16 deutschen Bundesländern https://bufib.de/allgemeines-zu-den-16-bundeslaendern/ Thu, 03 Apr 2014 18:59:27 +0000 http://bufib.de/?p=871 Deutschlands 16 Bundesländer haben ihren Ursprung im Jahre 1947. Zum damaligen Zeitpunkt wurden sie mit den Landesgrenzen des damaligen, deutschen Reiches eingeteilt, welche auf den Strukturen des Mittelalters zurückzuführen sind. Die heutigen Bundesländer wurden nach dem zweiten Weltkrieg neu gegliedert. Deutschland sollte ein föderaler Staat mit hohem politischen Gewicht werden. Die fünf neuen Bundesländer haben sich mit der Wiedervereinigung Deutschlands heraus kristallisiert. In der damaligen DDR existierende Strukturen wurden aufgehoben. Nach der Aufhebung Preußens Ende des 2. Weltkrieges entstanden durch die  Besatzungsmächte die heutigen Bundesländer mit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Nach Kriegsende teilten die Alliierten die Länder neu auf, berücksichtigten frühere, historische Grenzen, Hessen und Bayern waren davon betroffen. Andere wurden zusammengefasst, dafür ist Baden Württemberg ein Beispiel.

Bundesländer

Preußen wurde zerschlagen, um der De-Militarisierung Deutschlands einen festeren Grundstein zu geben. Einige Grenzen sind bis ins dreizehnte Jahrhundert zurückzuverfolgen, andere wurden durch die deutsche Teilung während des Krieges neu verlegt. Die heutigen, neuen, deutschen Bundesländer sind nach den Grenzen der ehemaligen DDR eingeteilt worden. Die älteren Staaten bis 1919 verloren durch Hitlers Führung bereits in der Nazi Zeit ihre Bedeutung. Aus heutiger Sicht ist die Aufteilung und Zuordnung der 16 deutschen Bundesländer auf Grund der zwei Weltkriege und der Wiedervereinigung 1990 entstanden.

Heutige Bundesländer sind Sachsen, Brandenburg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Bremen, Berlin, Hessen und Baden-Württemberg. Sie stellen den Bund Deutschlands dar, sind keine reine Verwaltungseinheit.  Unterteilt vom Staat in Länder, darunter liegend in Regierungsbezirke, Städte, Gemeinden und Kreisen. Viele der  heutigen Bundesländer haben ihren Namen von geographischen Eigenschaften bekommen, Beispiel: der Bayerische Wald –  Bundesland Bayern. Bereits aus der Weimarer Republik, welche aus den Bundesstaaten des Kaiserreichs entstand, kommt der Begriff „Länder“. Ob Bundesland oder Freistaat, aus rechtlicher Sicht haben beide denselben Status. Die Bundesländer verfügen über eine eigene Staatlichkeit und Entscheidungsgewalt. Politische Inhalte können sie selbst gestalten. Deutschland ist ein föderaler Staat, in dem gleichberechtige Bundesländer in ihrem Zusammenschluss zusammen wirken. Jedes Bundesland hat eine eigene Hauptstadt, eine eigene Flagge mit eigenem Wappen. Dargestellt wird die traditionelle Vielfalt in der Region. Die einzelnen Länder werden als Gliedstaaten bezeichnet, Zentralstaat ist der Bund Deutschlands. Alle Bundesländer wurden 1949 bzw. 1990 in das Grundgesetz integriert.

Deutschland_FlaggeBerlin war das einzige inoffizielle Bundesland vor 1990 ohne Stimmrecht im Bundesrat und Bundestag. Erst nach der Wiedervereinigung bekam Berlin den 100%-igen Status eines Bundeslandes mit all seinen Rechten und Pflichten. Alle Bundesländer haben eine Regierung, ein Parlament und eine eigene Verfassung. Zu jedem Bundesland gibt es eine Hauptstadt mit eigenem Ministerpräsidenten (bzw. Bürgermeister). Deutschland selbst ist seit 1949 ein demokratisch, parlamentarischer Bundesstaat. Von allen 16 Bundesländern sind Bayern und Niedersachsen die zwei flächenmäßig größten Gebiete. Jedes Bundesland hat eine eigene Geschichte, geographische Grundlagen, verschiedene Traditionen, diverse Wirtschafts- und Sozialstrukturen, politische Parteien, eigene Wahlen und einen separaten Verwaltungsapparat. Staatliche Befugnisse sowie die Erfüllung staatlicher Aufgaben ist Aufgabe der Länder, laut deutschem Grundgesetz. Kulturelle und organisatorische Vielfältigkeit obliegt den Ländern untereinander. Alle 16 Bundesländer und der deutsche Föderalismus bilden die Einheit Deutschlands.

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