Die islamische Eintracht und das Problem des Chauvinismus

Das Konzept der Einheit ist ein integraler Bestandteil der islamischen Scharia. Der Begriff »Einheit« ist abgeleitet von dem Wort »tawḥīd« und das gesamte Leben ist damit verschmolzen, wenn es mit dem alleinigen Gott verbunden ist. Der Kenner, jener, der Einblick besitzt, sieht alles in dieser Unität zusammenfließen, bis zu einem Punkt, an dem diese von ihr fast nicht mehr oder wahrhaftig nicht mehr zu unterscheiden sind. Denn alles ist von Gott, zu Ihm allein kehrt alles zurück und jede Tat ist nur Ihm gewidmet und jeder Wille gilt nur Ihm. Dies ist die Botschaft der »Einheit« und nicht nur die geistige, glaubensbezogene Einheit, sondern auch die hingebungsvolle, praktische und spirituelle Einheit.

1- Ausgehend von der Kultur der Einheit, wenn wir in die Essenz der islamischen Gemeinschaft (ummah) eintauchen, die voraussetzt, dass diese Einheit Strukturen und Nuancen ausdrückt oder wie die Philosophen sagen: »Einheit in dem Wesen der Vielfältigkeit«, so finden wir vor, dass sich die Realität der (islamischen) Gemeinschaft ganz anders darstellt. Es ist eine Gemeinschaft, die sich von einer gültigen und rechtmäßigen Meinungsverschiedenheit zu einem unrechtmäßigen und abgelehnten Streit gewandelt hat. Keine andere Gemeinschaft stand aus Sicht der Einheit je schlechter da als die unsere von heute. Eine einzige Fernsehsendung ist in der Lage Blutvergießen zwischen Muslimen in den Straßen der Städte und Dörfer zu verursachen.

2- Die Auslöser für diesen Zustand sind vielfältig, aber hier untersuchen wir nur einen davon, nämlich das Problem des Nationalismus, der Sprache und der ethnischen Zugehörigkeit. Diese Begebenheit existiert seit jeher innerhalb der islamischen Kultur im Laufe der Geschichte. Wir wissen, dass einige der Wurzeln nationalistischer Vorurteile sich schon in der Attitüde einiger früherer Kalifen abzeichneten, die in ihrer Gunst gegenüber Menschen voreingenommen waren und Araber den Mawālī (nicht-arabische Muslime) vorzogen. Dies führte zu einem Auseinanderdriften einer tief verwurzelten Kultur, was von einer anderen Gruppe der Gefährten (aṣ-ṣaḥābah) des Propheten abgelehnt wurde, an deren Spitze Imam Ali ibn Abi Talib (a) stand.

Vielleicht waren diese Haltungen Auslegungen oder praktische Ansichten für die Thematiken der höheren islamischen Interessen zu jener Zeit, aus der Perspektive des einen oder andren Kalifen. Allerdings widerlegt die Geschichte diese Art der Auslegung. Die Herabsendung des Heiligen Koran in arabischer Sprache, oder die Tatsache, dass die erste islamische Gesellschaft arabisch war, vermeint keine nationalistische oder ethnische Differenzierung, vor allem nach all den verschiedenen religiösen Texten, die diese Auffassung gebrochen haben, welche diese Mentalität hier und dort dominierte. Gott, der Allmächtige sprach: »Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Rechtschaffenste von euch.« [49:13], und: »Sprich: ›Sind solche, die wissen, denen gleich, die nicht wissen?‹ Allein nur diejenigen lassen sich warnen, die verständig sind.« [39:9]. Die Kriterien für die Bevorzugung Gottes, erhaben ist Er, sind Gottesfurcht und Wissen. Es ist weder Ruhm, Reichtum, Ethnizität, Nationalismus, Sprache noch Hautfarbe. Und dies ist es, was in der Sure ʿAbasa[1] bestätigt wird.

Und so wie Europa der Schrecken der ultra-nationalistischen Konflikte im 19. und 20. Jahrhundert bekannt war, konfrontiert mit den Folgen der beiden Weltkriege, woraus es lernte und sich in Richtung europäische Einheit begab und die extremen nationalistischen Tendenzen bremste, so sollten die Muslime dies früher getan haben, weil ihre Erfahrung weiter zurückliegt als die Erfahrung Europas. So oft resultierten die nationalistischen Tendenzen, flagrant oder nicht, unter den Muslimen in Teilungen, Schuʿūbīya[2], etc.

Die Liebe zur Familie, dem Stamm und der Heimat wird im Islam nicht abgelehnt. Was vielmehr abgelehnt wird, sind Auslassungen, die Prioritäten im menschlichen Verstand verschieben, so dass die Interessen des Stammes relevanter werden als die der Heimat und die nationalistischen Interessen signifikanter werden als die der Religion, und so weiter. Ganz im Gegenteil sollten diese Interessen und Beziehungen Kreise innerhalb von Kreisen bilden. „Oder ein Pendant von dir in der Schöpfung“ mit den Worten Imam Ali‘s (a) in seinem Auftragsschreiben an Malik al-Aštar, womit er den großen Kreis der Menschheit meint.

3- In jedem Fall waren die nationalistischen Unruhen in der islamischen Geschichte in vielerlei Hinsicht offensichtlich. Sie basierten auf dem Versuch, den religiösen Verstand zu dominieren. Entsprechend sehen wir, dass Araber versuchten, den Islam zu monopolisieren, da dieser in einem arabischen Kontext seinen Ursprung fand, und der Prophet und seine Familie (Ahlul-Bayt) auch Araber waren, als auch die überwiegende Mehrheit seiner Gefährten. Diese Richtung klammert sich an einen epistemischen Rahmen für ihre Theorie. Sie sehen, dass die Offenbarung des Korans auf Arabisch und die Erscheinung der Sunna in dieser Sprache bedeutet, dass die religiösen Redewendungen dem Rahmen des arabischen Verstandes entsprechen, denn Sprache ist eine Gestalt und Erscheinungsform des Verstandes selbst. Und deshalb können wir das Arabertum als ein Verstand und Lebensstil nicht vom ersten Islam trennen, der die Quelle der religiösen Kultur in der gesamten islamischen Geschichte war.

Insbesondere von diesem Punkt kommen wir zu einem anderen. Die Sprache stellt nicht nur die grammatikalischen, morphologischen und rhetorischen Regeln dar, so dass, wenn man sie gemeistert hat, es möglich wird, die Botschaften des Korans und der Sunna zu verstehen. Stattdessen ist sie ein Geist, eine Essenz, ein Gefühl, ein Erbe und eine Kultur, die im Kopf des Lesers verschmolzen werden muss und er in ihrem Falten und Strecken eingesogen wird. Das ist der Grund, weshalb die Auslegung des Islam verzerrt wurde, als Völker von Nicht-Arabern dazukamen. Sie haben Texte missverstanden, denn sie beschäftigten sich mit der Sprache anhand von Lexika, Wörterbüchern, Regeln und entwickelten Strukturen, was den wichtigsten Aspekt der Sprache zerstörte, und zwar der geistige, also der Geist der Sprache und ihre Ausdrucksform.

Wir stimmen – vom Grundsatz her – allen diesen Punkten zu und fügen in Bezug auf die Sprachlehrpläne der schiitischen religiösen Hochschulzentren (ḥawzah) eine weitere Anmerkung hinzu; und diese ist, dass wir sie als rein theoretische Pläne erachten. Der Schüler merkt sich die morphologischen Regeln, so wie er die Multiplikationstabelle lernt. Das haben wir in unseren Beziehungen mit nicht-arabischen Studenten der islamischen Scharia erfahren. Es ist ein Schwachpunkt, der den Geist der Sprache im Kopf des Lesers ausblendet, was zu schweren Verzerrungen bei der Interpretation der Texte führen kann. Womöglich werden wir auf dieses Thema bei einer anderen Gelegenheit eingehen. So stellen wir fest, dass einige Wissenschaftler weder Arabisch sprechen, noch benutzen können. Selbst wenn sie den Koran rezitieren, sind sie nicht in der Lage die korrekte Aussprache zu gewährleisten. Ich glaube, dass der Grund dafür die Bildungspläne der Erstausbildung für diese Sprache ist, denn in anderen Wissensgebieten meistert der Schüler gekonnt die arabische Sprache, obwohl seine Muttersprache weit entfernt von ihr ist, wie beispielsweise einige afrikanische Sprachen und andere.

Wir glauben, dass dieses Problem existiert, und wir denken, dass es verantwortlich ist für einige Formen des Missverständnisses der Religion, aber das bedeutet nicht, die Tür der Kenntnisse des arabischen Erbes und der Kultur für Nicht-Araber zu verschließen. Andernfalls würde es zu einem Abbruch der Beziehungen zwischen den Völkern der Welt führen. Bizarr ist, dass einige unter denen, die zu dieser Tendenz neigen, verblüfft sind vom Verständnis der Orientalisten des islamischen Erbes und ihrer Interpretation ihrer Texte, obwohl sie von der arabischen Kultur entfernter sind als die Türken, Perser und Inder. Daher ist es notwendig Ausbildungslehrpläne so zu ändern, dass die Grundlagen selbst ergriffen werden, ohne Behauptung der Unmöglichkeit der Erlangung des Wissens im absoluten Sinne.

4- Auf der anderen Seite behauptet eine Gruppe, dass es so etwas wie einen wissenschaftlichen oder philosophischen arabischen Verstand nicht gibt und dass der Verstand, der dem Islam zu einem epistemischen, philosophischen, rechtlichen und gnostischen System machte ein persischer oder türkischer Verstand war, was von Orientalisten so postuliert und von vielen muslimischen Forschern so geteilt wurde. Seinen Anfang nahm dies in der islamischen Geschichte mit den Gefährtennachfolgern (tābiʿūn), denn viele von ihnen waren keine Araber (sog. Mawālī), die in den Häusern von Gefährten wohnten oder um sie herum.

Diese Aussage wird durch eine Menge historischer Beweise untermauert; sogar Ibn Khaldūn selbst äußert dies. Kann dies jedoch verallgemeinert werden? Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht auf die Statistiken eingehen, denn etliche haben darüber geschrieben und die beteiligten Wissenschaftler sind in der Lage gewesen diese Aussagen zu widerlegen. Das führt nur zu einem Ergebnis, nämlich, dass jeder für den Aufstieg der islamischen Zivilisation ebenso beigetragen hat wie für ihren Niedergang. Alle Volksgruppen; Araber, Türken, Perser, Berber … usw. leisteten ihren Beitrag für die Erleuchtung und den Aufschwung und waren auch schuld an der Verschlechterung der islamischen Zivilisation. Beispiele dafür gibt es viel mehr als Bespiele dagegen und diese sind in ihrer Anzahl zu groß, um in dieser Kurzfassung aufgeführt zu werden.

5- Das Problem mit dem Nationalismus wird in seiner präpotenten Dimension komplizierter, wenn nationalistische Differenzen mit Differenzen zwischen Religionsgemeinschaften vermischt werden und die eine oder andere Gemeinschaft als Mittel dient, um die nationalistischen Interessen und Privilegien zu schützen. Dies geschieht auf negative und positive Weise in unserer heutigen Zeit. Es wird gesagt, die schiitische Aufklärung (at-tašaiyuʿ)[3] sei eine persische Erfindung, um ihre Abspaltung von der zentralen Autorität in Bagdad oder Istanbul (al-astānah) – dem Zentrum des Osmanischen Reiches und des abbasidischen Kalifats – zu rechtfertigen. Dies bedeutet, dass alle Äußerungen der konfessionellen Differenzierung aus dem Wunsch nach nationalistischer Differenzierung entstanden, als ein Vorwand die Führung im Islam anzustreben. Daher ist der Streit ein türkisch-persischer oder osmanisch-safawidischer Streit und kein schiitisch-sunnitischer.

Diese Tatsache erfordert ein ernsthaftes Studium und Reflexion. Wir zweifeln nicht daran, dass einige der muslimischen Sultane diesen Standpunkt proklamierten, und versteckte Motive dahinter standen. Wenn nun die Osmanen den sunnitischen Islam repräsentieren, warum spielten dann die Araber für die Herrschaft über Jahrhunderte hinweg keine Rolle im Osmanischen Reich, wo doch die Araber hauptsächlich auch Sunniten sind und die Türken nicht stärker in ihrer Zugehörigkeit zur Sunnah waren als die Araber zu jener Zeit? Und wenn die Schia durch die Safawiden oder die Kadscharen repräsentiert wurde, warum beteiligten sich die schiitischen Araber, Kurden oder Türken nicht an der Errichtung dieses Staates oder besser, warum behielt die safawidische regierende Familie stets die Führung?

Dies bedeutet nicht, dass es möglich wäre zu verallgemeinern. Es bedeutet, dass ein umfassendes Urteil sehr schwierig zu fällen ist. Daher ist die Annahme, dass alle sunnitischen und schiitischen Gelehrte nationalistische Standpunkte vertreten, falsch und die Exempel unterstützen solch eine Verallgemeinerung keinesfalls, obwohl es vereinzelt richtig wäre. Ebendies ist das Problem von vielen der modernen Forscher; sie finden ein oder zwei kleinere Exempel und wollen sie dann für eine Induktion über weite Felder nutzen, was ein eindeutiger wissenschaftlicher und epistemischer Fehler ist.

6- Wir denken, dass provokante Worte einer Gruppe oder Person hier und einer Gruppe oder Person dort als förderndes Element für das nationalistische Lager wirken. Diese Aussagen schaffen eine Notwendigkeit, eine der Identitäten des Menschen zu verteidigen, und diese kann die nationalistische Identität sein oder die Identität der Religionszugehörigkeit oder eine andere. Es könnte sogar an sich das Gefühl zu dieser Identität vergrößern, nachdem diese vergraben, zurückgefallen oder tief gesunken war. Also versucht die Person alles, um ihre Identität zu wahren, sie zu fühlen und in sich zu verbarrikadieren, so dass sie (die Person) sich selbst findet und sie (die Identität) empfindet, woraus gegenseitiges Fehlverhalten erwächst. In diesem Zustand ist ein intensiver Hang zu nationalistischen Gefühlen ersichtlich.

Von hier aus ergibt sich ein ernsthaftes Bedürfnis, den Ton der Äußerungen und Einstellungen einer Person von jeder Seite aus gesehen anzupassen, so dass diese nicht das erste Glied in einer Kette wird oder als ein Schneeball fungiert. Politiker, Religionsgelehrte und die Medien sollten Verantwortung für alle Worte oder Handlungen tragen, die das Feuer des Nationalismus entfachen könnten, vor allem, wenn sie mit den Flammen des Konfessionalismus und der Ressentiments kombiniert werden.

7- Schließlich sollten wir uns einem wichtigen Punkt in diesem Zusammenhang nähern, der die Schiiten intern betrifft. Das schiitische Umfeld erlebt – wie zuvor – einige Kontroversen in Bezug auf die religiöse Autoritätsinstanz (al-marǧaʿiyah ad-dīniyah): Wir sehen einige Araber, die über die Bestrebung der Iraner – mindestens im Sinne der Nationalität – reden, die Institution der Autoritätsinstanz zu monopolisieren, während einige Iraner anders reden. Wir hören unter den Iranern diejenigen, die den Menschen ihrer Umgebung geneigt sind und somit keinen außer einen von ihnen nachahmen[4] würden, und so weiter. Hier ist es uns wichtig, folgende Anmerkungen zu machen:

  1. Die religiöse Autorität ist eine Angelegenheit, die einerseits die gesamte Schia betrifft und andererseits die wissenschaftliche und religiöse Qualifikation und somit ist eine nationale Affinität darin bedeutungslos. Wenn es wahr ist, dass es solche gibt, die auf diese Weise denken, so müssen sie, wer auch immer sie sind, das Übel ihrer Handlungen und ihre direkten Auswirkungen auf die Religion verstehen, gemäß der Art der Position dieser Institution. Die Autoritätsinstanz (al-marǧʿiyah) ist abhängig von Kompetenzen und hat nichts mit Geographie oder anderen Faktoren zu tun. Überall dort, wo es qualifizierte Menschen gibt, gibt es sie (die Autoritätsinstanz), und wo nicht, sollte keine sein. Diese Angelegenheit hat auch nichts mit den heutigen großen religiösen Zentren wie Najaf und Qom zu tun, genauso wenig wie Hillah, Aleppo, Jabal Amel und Bahrain es früher waren. Die Manipulation der religiösen Institution auf diese Weise für gruppeneigene oder nationalistische Zwecke, auch wenn es für eine kurze Zeit gelungen war, hat viel größere langfristige Verluste.
  2. Es ist auch für die breite Öffentlichkeit nicht akzeptabel in gleicher Weise zu denken, solange die Fachleute nicht zu anderen Formulierungen gekommen sind, wie es von einigen islamischen Ländern gemacht wurde, so dass sie nur jemanden nachahmen, weil er ein Araber, Perser oder Türke ist. Und wenn die Lehrmeinung »Nachahmung des Sachkundigsten (taqlīd al-aʿlam)« richtig ist, dann muss dieser[5] nachgeahmt werden, auch wenn seine Nationalität überhaupt nicht muslimisch ist. Die Zuständigen sollten die Menschen so auf diesen Weg anleiten, wie jemand, der versucht von dieser Thematik[6] für eigene Zwecke zu profitieren.

Wissenschaft und Religion werden zwei Aspekte bleiben, die Grenzen, Ethnizität und Nationalismus durchlaufen.

{O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Rechtschaffenste von euch. Gewiss, Allah ist Allwissend und Allkundig.} [49:13]

 

Shaikh Haidar Hobbollah,  geb. 1973 im Libanon, studiert seit 1988 islamische Theologie. Seit 1995 studiert und lehrt er am Theologie-Hochschulzentrum in der heiligen Stadt Qom (Iran). Zudem unterrichtet Sheikh Hobbollah seit 2005 im Grade des “Baḥṭ al-Khāriǧ”.


[1] Die 80. Sure des Heiligen Koran.

[2] Bezieht sich (meist) auf die Reaktion der nicht-arabischen Muslime auf den privilegierten Status der Araber in der Umma. Schuʿūb ist ein arabisches Wort für »Verbände«.

[3] Bzw.: der Schiismus

[4] Nachahmung: arab. »taqlīd«, d. h. die Befolgung einer bestimmten Rechtsansicht

[5] Der Sachkundigste (al-aʿlam)

[6] d.h.: nationalistische Auslegungen, etc.

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